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Foto: Jörg Metzner

Mit lange anhalendem Applaus und zum Teil stehenden Ovationen hat das Publikum am Sonnabendabend im Landestheater Neustrelitz die Premiere der Verdi-Oper „Ein Maskenball“ gefeiert. Regisseur Lothar Krause hat eine Fassung eigens für das Landestheater Neustrelitz erarbeitet. Sie beschreibt fiktiv die letzten Lebenstage des letzten Großherzogs von Mecklenburg-Strelitz, Adolf Friedrich VI., der tragisch im Winter 1918 ums Leben kam.

„Ohne zu übertreiben: eine tolle Regie, eine wunderbare Ausstattung, ein gradioses Ensemble plus Orchester. Das muss man einfach erlebt haben“, schwärmt eine Strelitzius-Korrespondentin. „Einfach eine runde Sache.“ Das schließt offenbar auch die erstmals angebotene Stückeinführung im Rangfoyer mit der Neustrelitzer Historikerin Sandra Lembke ein. „Das Foyer war gut besucht und im Anschluss sind noch Leute auf mich zugekommen und haben gesagt, dass sie die Kombination mit der Oper toll fanden“, schreibt mir meine Blogfreundin.

Am Sonntagabend hat auch der NDR in seinem „Nordmagazin“ von der bemerkenswerten Inszenierung berichtet. Die nächsten Vorstellungen gibt es am 26. Januar, 1. Februar, 22. März und am 26. April, jedes Mal mit Stückeinführung um 18.45 Uhr.