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PM41_Schaden Pagelseebrücke

Die Schäden an der Brücke sind nicht zu übersehen. Foto: NPA Müritz

Ab sofort wird die Brücke über den Pagelsee bei Krienke durch das Nationalparkamt Müritz als Eigentümer gesperrt. Damit ist eine Nutzung des Streckenwanderweges zwischen Zartwitzer Hütte und Granzin (Markierung roter Pilz), der bisher über die Brücke führte, nicht mehr möglich. Wanderer, die zwischen beiden Orten unterwegs sein möchten, werden gebeten, alternativ die Straße zwischen Krienke und Granzin zu nutzen.

Das Nationalparkamt Müritz bedauert die Schließung der 80 Meter langen Brücke. Eine im Oktober 2018 durchgeführte ingenieurtechnische Begutachtung der Pagelseebrücke kommt zu dem Ergebnis, dass die Stand- und Verkehrssicherheit des Bauwerks erheblich beeinträchtigt ist. Die Gutachter mahnen die sofortige Sperrung der Brücke an. Da die Sicherheit der Gäste auf Wanderwegen und auf Besuchereinrichtungen wie Beobachtungsständen oder Brücken im Nationalpark oberstes Gebot ist, besteht zur Schließung demnach keine Alternative. Das Nationalparkamt prüft derzeit die Möglichkeiten einer Sanierung.