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Frei nach Goethe: Solch ein Gewimmel möcht ich sehn, wie im August 2017 auf der Schlossinsel.

Es sind häufig die kleinen Entdeckungen, die einen Besuch auf dem Mirower Kunst- und Kunsthandwerkermarkt krönen. Am morgigen Freitag reisen die ersten Aussteller an, am Sonnabend bei Eröffnung werden es zwischen 70 und 80 sein, die ihre Stände auf der Schlossinsel aufgebaut haben und schöne Dinge feilbieten.

Ein gutes Gespann: Ulla Pape (links) und Christa Grählert.

Ulla Pape, die mit ihrer Freundin Christa Grählert die Marktfäden in Händen hält, hat den Blick für die kleinen, feinen Dinge, die die Händler offerieren. Schon traditionsgemäß habe ich meine Blogfreundin gefragt, was denn so ihre Geheimtipps in diesem Jahr sind und wer überhaupt neu dabei ist. Ganz Frau, hat sie mir sofort die Schmuckdesignerin Bettina Bauer aus Güstrow genannt, die Silber und Pergament verarbeitet. „Die Dame hat zum Beispiel Ohrhänger in Libellenform kreiert, die so echt aussehen, als wollten sie jeden Moment wegfliegen“, ist Ulla Pape angetan. Sein Debüt in Mirow gibt auch der Holzkünstler Eddy Schiebener aus Nortrup und hat es ebenfalls auf Anhieb auf die Favoritenliste von Ulla Pape geschafft. Die nun zumindest in Teilen nicht mehr geheim ist, danke dafür.

Der Mirower Kunstmarkt ist bei den Händlern schon seit geraumer Zeit eine angesagte Adresse, entsprechend hoch ist die Nachfrage. „Maximal 80 Anbieter sind aber das Optimum, mehr verkraftet der Markt nicht“, weiß Ulla Pape. Geöffnet ist am Sonnabend und Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr. Und für das leibliche Wohl ist natürlich auch wieder gesorgt. Meine Empfehlung: Unbedingt besuchen!