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Zu einer Verpuffung beim Betanken eines 25-Liter- Kunststoffkanisters ist es am Freitag an der Shell-Tankstelle in der Warendorfer Straße in Waren gekommen. Dieser befand sich auf einem Boot, das auf einem Trailer an der Zapfsäule stand. Der 63-jährige Eigentümer des Bootes wurde durch die zwei Meter hohe Stichflamme leicht verletzt. Er erlitt Verbrennungen an beiden Knien sowie Schürfwunden an Stirn und Gesicht und wurde ins Klinikum Waren gebracht. Die Persenning des Aluminium-Motorbootes verbrannte teilweise. Der Kunststoff der Zapfpistole verschmorte und die Zapfsäule war nicht mehr betriebsbereit.

Aufgrund des schnellen Löschens noch vor dem Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Waren durch den Eigentümer mit einem vor Ort befindlichen Feuerlöscher der Tankstelle konnte Schlimmeres verhindert werden. Als Ursache der Verpuffung wird nach Rücksprache mit der Feuerwehr eine elektrostatische Aufladung bei der Betankung angenommen. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung eingeleitet. Der Gesamtsachschaden an Boot und Zapfsäule beläuft sich auf ca. 3000 Euro.