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Alix Dudel und Sebastian Albert. Foto: Toofan Hashemi

Das Hans-Fallada-Museum Carwitz bietet an diesem Freitag, den 29. Juni, um 20 Uhr einen Abend mit Lyrik von Mascha Kaléko „Sozusagen grundlos vergnügt“. Die Konzertlesung bestreiten Alix Dudel und Sebastian Albert.

Mascha Kaléko wurde als Kind jüdischer Eltern 1907 in Galizien geboren.In Berlin, wo sie nach der Emigration ihrer Familie von 1918 bis 1938 lebte, entstanden viele ihrer wunderbar heiter-melancholischen Gedichte, die unter dem Titel „Das lyrische Stenogrammheft“ 1933 erstmals erschienen. Nach dem Verbot ihrer Schriften durch die Nationalsozialisten emigrierte sie erneut: diesmal in die USA. Ihre faszinierende Beobachtungsgabe und die Klarheit ihrer Sprache blieben bis zu ihrem Tod 1975 in Zürich ungebrochen.

Mascha Kalékos Zeile „Sozusagen grundlos vergnügt“ ist der Titel des Programms, das Alix Dudel und Sebastian Albert zu Leben und Werk der Dichterin zusammengestellt haben. In ihm wird die Größe einer Frau sichtbar, die in schwierigsten Situationen den Humor und das Lächeln nie verliert. Mit wenigen Worten vermag sie Tiefen und Untiefen des menschlichen Seins auszuloten.

Die Schauspielerin und Diseuse Alix Dudel wird vom Gitarristen Sebastian Albert begleitet, der Kompositionen von Herbert Baumann und eigene Improvisationen spielt. Das perfekt aufeinander abgestimmte Duo besticht vor allem durch sein telepathisches Zusammenspiel und seine eindrucksvolle Bühnenpräsenz, heißt es in der Einladung.

Kartenreservierungen unter Telefon 039831 20359, unter museum@fallada.de und direkt an der Museumskasse.