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Der Bürgermeister von Wokuhl-Dabelow, Manfred Marczok, hat seine Enttäuschung über „einige wenige Einwohner“ der Gemeinde zum Ausdruck gebracht. Statt persönlich mit ihm oder den Gemeindevertretern Kontakt aufzunehmen, nutzten sie das Monatsblatt „Der Heidedörfler“, „um in meinen Augen Stimmung zu machen, Unruhe zu stiften, um einfach mal wieder einen Stein ins Wasser zu schmeißen oder um einfach die Gemeinde zu ‚elektrifizieren'“.

Er sei immer bereit, so der Bürgermeister in der aktuellen Ausgabe des „Heidedörflers“, allen Einwohnern in der Bürgersprechstunde seine volle Aufmerksamkeit zu schenken. Er werde sich aber nicht zu „gedruckten Wortduellen“ in dem Dorfblättchen hinreißen lassen. Gleichwohl nutze er als Gemeindeoberhaupt die Broschüre gern, um die Einwohner über Erreichtes, zwischenzeitliche Sachstände und Planungen, Veranstaltungen und Termine zu informieren. Auch seine Sprechzeit werde hier regelmäßig veröffentlicht.

Manfred Marczok war im November 2016 für die Freien Wähler von Wokuhl-Dabelow ins Bürgermeisteramt gekommen. „Der Heidedörfler“ ist mit dem Daniel-Sanders-Kulturpreis 2017 für Kultur und Demokratie gewürdigt worden. Die in der Region zum Teil überraschende Entscheidung der Stiftung Kulturgut Mecklenburg-Strelitz (Strelitzius berichtete) wurde mit 25-jähriger ehrenamtlicher regionalgeschichtlicher Redaktionsarbeit begründet.