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Nach der letzten Vorstellung gönnten sich die FreiGespielten noch ein Essen im Strandrestaurant Mirow: Martina Buchert, Marlies Kahl, Roland Tuma, Gerhard Möhl, André Gross, Monika Meyer, Hannjörg Guhl, Holger Bednarz, Kathrin Müller und Martina Wenk (von links). Fotos: Willi Buchert

Die Kellerbühne FreiGespielt durfte am Wochenende von den Zuschauern noch einmal Jubel und stehende Ovationen entgegennehmen. Wie alle Vorstellungen zuvor, waren auch die beiden wegen der riesigen Nachfrage zusätzlich am Sonnabend und Sonntag ins Programm aufgenommenen Aufführungen im Familienzentrum Mirow restlos ausverkauft. Viele Besucher brachten am Ausgang, wo sich die Mimen traditionell zur Verabschiedung aufreihen, bei Händeschütteln und auch der einen oder anderen Umarmung wieder ihre Dankbarkeit zum Ausdruck, dass Mirow seit nun schon 16 Jahren ein Theater hat.

Die Komödie „Kurhotel Waldfrieden“ hat sich als ein echter Publikumsrenner erwiesen. Bei der Dernière, der letzten Vorstellung, hielten sich die Darsteller nach Vorbild ihrer oft besuchten Kollegen vom Schmidt Theater in Hamburg nicht mehr hundertprozentig ans Textbuch, sondern gestatten sich auch den einen oder anderen launigen Ausreißer. Das sorgte für zusätzliches Vergnügen hinter, auf und vor der Bühne.

Zur Erfolgsbilanz der Spielzeit gehört, dass sich das neue, gemeinsam mit dem Caterer Kaffeehus Kittendorf aus Mirow und der örtlichen Lindenapotheke praktizierte Marketingkonzept bewährt hat. Die Mimen können sich dank professioneller Werbung, neben Aushängen auch per Facebook und Twitter, jetzt über einen noch größeren Einzugsbereich freuen. Auch die Printmedien der Region haben die Kellerbühne wieder freundlich bedacht. Natürlich kommt das Gros der Theatergänger unverändert aus der Kleinseenplatte, wo Amt und Touristik GmbH den Künstlern Unterstützung geben.

Planung des nächsten Stücks beginnt unverzüglich

Nachdem sich der Vorhang zum vorerst letzten Mal geschlossen hat, herrscht bei den zehn FreiGespielten aus Mirow, Peetsch und Wesenberg auch ein bisschen Wehmut, denn zwei bis drei Vorstellungen mehr wären locker drin gewesen. Leider wird aber der Saal im Familienzentrum anderweitig benötigt. Bereits am morgigen Dienstag beginnen die Schauspieler mit dem Abbau und der Einlagerung der Bühne, ein echter Kraftakt. Bei der Planung des nächsten Stücks, die unverzüglich starten soll, wird die Truppe eine strategische Zeitreserve einbauen, um bei ähnlich rasantem Abverkauf der Tickets besser reagieren zu können.

Für alle, die „Kurhotel Waldfrieden“ von der Kellerbühne FreiGespielt nicht erleben konnten oder sich noch einmal an einen vergnüglichen Nachmittag beziehungsweise Abend erinnern wollen, stelle ich hier die schönsten Bilder ins Netz, geschossen vom Wesenberger Fotografen Willi Buchert. Und freue mich im Namen des ganzen Ensembles auf die nächste Spielzeit. Mit einer taufrischen Komödie, was sonst. Bleiben Sie uns FreiGespielten bis dahin gewogen!

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