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Ich war ja in Geschichte mal richtig gut, aber das Abitur ist nun doch schon geraume Zeit her und nicht mehr jeder Unterrichtsstoff auch abrufbar. So weiß ich nicht mehr, wie das mit den Griechen und den Römern war. Eines aber weiß ich seit diesem Wochenende mit Sicherheit: Griechische Gerichte kann man prima im Römertopf zubereiten.

Ich habe mich an einen Pastitsio gemacht, den typischen griechischen Nudelauflauf. Zunächst wurden zwei schöne große Fleischtomaten und zwei Zwiebeln in Scheiben geschnitten, außerdem vier Knobizehen gehackt. Das Gemüse habe ich in etwas Olivenöl angebraten. Dann wurden 500 Gramm Rinderhack dazugegeben und unter permanentem Zerpflücken mit dem Holzspatel schön krümelig gebraten. Das Ganze habe ich mit Mehl bestäubt und mit je einem Achtelliter Weißwein und Milch aufgefüllt. Muskat, Salz, etwas Zimt und Paprika sorgen für die Würze.

Beliebige Nudeln können eingesetzt werden

Inzwischen in Salzwasser beliebige 250 Gramm Nudeln, ich hatte dreifarbige Fusilli, bissfest kochen und gut abtropfen lassen. Den Römertopf mindestens zehn Minuten lang in der Spüle wässern, dann ausbuttern. Jetzt schichtweise Nudeln und Fleischsauce einfüllen, Butterflöckchen und 150 Gramm zerbröckelten Schafskäse darüber streuen, Deckel drauf und ab in den auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorgeheizten Ofen. Nach 45 Minuten heißt es Kalí órexi, wie der Grieche sagt. Wir haben uns erstmals in diesem Jahr im Freien einen schönen Blattsalat dazu gegönnt, und natürlich passt auch ein Weinchen zum Essen. Leider hatten wir gerade keinen griechischen Rebensaft im Keller, aber wer es bis zur Perfektion treiben will…