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Die Stadt Mirow will einen Sachverständigen Schäden an leer stehenden oder auch noch bewohnten baufälligen Gebäuden dokumentieren lassen, um das von den Häusern ausgehende Gefahrenpotenzial vor allem für den Fußgängerverkehr abschätzen zu können. Das hat Bürgermeister Karlo Schmettau auf der Einwohnerversammlung am Dienstag im Amtsgebäude mit Stadtvertretern gesagt. Erst dann könne die Stadt auch handeln. 24 Bürger waren der Einladung nachgekommen, wie mir mein Korrespondent Kevin Lierow berichtet.

Auf der Versammlung wurde außerdem mitgeteilt, dass der für die Stadtmitte vorgesehene Brunnen erst einmal nicht gebaut wird. Denkbar sei, dass es später nach dem Bau der Ortsumgehung und einer Wiederbelebung des Unteren Schlosses ein neues Ortszentrum geben wird. Planer hatten das bereits herausgearbeitet (Strelitzius berichtete). Hier könnte dann auch ein Wasserspiel seinen Platz finden. Weitere Themen auf der Zusammenkunft waren unter anderem die vom Wasserzweckverband erhobenen nachträglichen Forderungen sowie Sauberkeit und Ordnung in der Stadt.

Am heutigen Donnerstag um 18 Uhr wird es wieder eine Demo für die Umgehungsstraße in Mirow geben. Zu der Kundgebung hat sich auch Landrat Heiko Kärger angesagt.