Schlagwörter

,

Unter allen meinen Pfannen ist mir die Wok-Pfanne die liebste. Umso unverständlicher, dass sie jetzt wochenlang im Küchenschrank geblieben ist und es erst einer Schweinelende bedurfte, um sie wieder auf den Herd zu bringen. Im Tiefkühlschrank muss nämlich so langsam Platz für die Weihnachtsente geschafft werden, und so geriet Sichuan-Schweinefleisch auf den Speiseplan des Wochenendes.

Eine Marinade ist mit zwei Esslöffeln Sojasauce und Chiliflocken schnell angerührt. Darin das in dünne Scheiben geschnittene Fleisch schön wälzen, die Schüssel abdecken und für eine halbe Stunde in den Kühlschrank verfrachten. Dann in einem Becher vier Esslöffel Sojasauce, zwei Esslöffel Speisestärke und einen Esslöffel Weißweinessig verrühren, dazu kommt ein Viertelliter Wasser.

Dann habe ich zwei Lauchstangen in dünne Ringe geschnitten, eine rote Paprika in dünne Streifen und einen Zucchino sowie eine Möhre fein gestiftelt.

Rühren, rühren, rühren…

Jetzt schlägt die Stunde des Woks. Einen Esslöffel gutes Öl – von der Olive oder von der Erdnuss – erhitzen und das Fleisch darin ein paar Minuten pfannenrühren, bis es beidseitig Farbe angenommen hat. Herausnehmen und warm stellen. Noch zwei Esslöffel Öl in den Wok. Zunächst Lauch und Paprika zwei Minuten anbraten, dann Karotte und Zucchino hinzugeben und noch zwei, drei Minuten pfannenrühren. Ein bisschen Salz dazugeben.

Zum Finale kommen Fleisch und die Speisestärkemischung in den Wok, leicht rühren, bis das Essen andickt. Dazu kann Wildreis gereicht werden, wir haben diesmal auf eine Beilage verzichtet. Und die Essstäbchen vergessen. Wèikǒu hǎo, guten Appetit, und das Versprechen an meinen Wok, bald wieder mitkochen zu dürfen.