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Architektur, Geschichte, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Politik
Der Neustrelitzer Bürgermeister Andreas Grund wird an der Schlossberg-Konferenz am 29. Januar in der Residenzstadt (Strelitzius berichtete) teilnehmen. Das teilte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Mecklenburg, Helmuth von Maltzahn, nach einem gestrigen Gespräch mit dem Stadtoberhaupt im Neustrelitzer Rathaus heute mit. Bei der Unterredung waren auch Dezernent Karsten Rohde und der Ratsvorsitzende der Stiftung Mecklenburg, Henry Tesch zugegen. Laut von Maltzahn werde Bürgermeister Grund im Podium Platz nehmen.
Für den Kommunalpolitiker dürfte bei der mit Spannung erwarteten Tagung Gelegenheit sein, seinen kürzlichen Antwortbrief an Finanzminister Mathias Brodkorb zu erläutern. Ungeachtet der aufgeflammten Bemühungen, darunter im Stadtparlament, die erhalten gebliebenen Kellerräume des Neustrelitzer Schlosses zu erschließen, hatte Grund auf ausdrückliche Nachfrage Brodkorbs dem Land grünes Licht für die von Schwerin im kommenden Jahr beabsichtigte Verfüllung der Gewölbe gegeben. Für Gegner des Vorhabens kommt ein solches Vorgehen einer Tilgung von Geschichte gleich. Außerdem stehen Vorwürfe gegen Grund wegen seines Alleingangs im Raum.
Ziel der Schlossberg-Konferenz am 29. Januar ist es unter anderem, von Experten zumindest eine zweite Meinung einzuholen. Zugesagt haben bereits der CDU-Fraktionsführer im Landtag, Vincent Kokert, Landrat Heiko Kärger und der Landtagsabgeordnete der Linken, Torsten Koplin. Auch Residenzschlossverein Neustrelitz und der Verein Kulturgut Mecklenburg-Strelitz werden ihre führenden Vertreter ins Kulturquartier entsenden.
