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Der Polizei sind in der Nacht zum Montag vier Polen ins Netz gegangen, die offenbar zu einer Bande von Einbrechern gehören. Sie hat sich entlang der A 20 auf Agrarbetriebe konzentriert. Rund 30 derartige Straftaten wurden in den vergangenen Wochen in diesem Bereich registriert (Strelitzius berichtete). Die Täter entwendeten hauptsächlich Werkzeuge, landwirtschaftliche Geräte, aber auch Pflanzenschutzmittel.

Polizeibeamte aus Neubrandenburg und Friedland hatten im Bereich der Ortschaften Werder und Grischow zwei Fahrzeuge kontrolliert. Bei den Fahrzeuginsassen handelte es sich um ein Quartett im Alter von 23 bis 40 Jahren. Nach der Prüfung und Durchsuchung bestätigte sich, dass drei der Personen der gesuchten Tätergruppe zuzuordnen sind. Bei allen Männern wurden Tatwerkzeug und Taschenlampen gefunden.

Heute wurde gegen die Hauptverdächtigen im Alter von 26 und 40 Jahren beim zuständigen Amtsgericht Haftantrag gestellt. Durch die bereits durchgeführten Ermittlungen und den teilweise vorliegenden Aussagen können den beiden Haupttätern derzeitig elf Straftaten der vergangenen Wochen in Bartow, Brunn, Werder, Grischow, Siedenbollentin, Grapzow, Neuenkirchen und Warlin zugeordnet werden. Dabei entstand ein Gesamtschaden von über 200 000 Euro. Das Ermittlungsverfahren wird fortgeführt