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piekarski_volker„Die Mannschaft hat einen Top-Charakter, ist absolut willig, und es gibt damit eine gute Basis, aus dem Tabellenkeller herauszukommen.“ Diese Einschätzung hat der neue Co-Trainer der Regionalligisten der TSG Neustrelitz, Volker Piekarski, im Gespräch mit Strelitzius getroffen. Wir haben eine enge Zusammenarbeit in der Berichterstattung über die Residenzstadtkicker in meinem Blog vereinbart. Piekarski ist heute Vormittag offiziell dem Team vorgestellt worden und „sehr freundlich“ empfangen worden.

Der Hesse, der mit einer Sächsin verheiratet ist und in Dresden lebt, freut sich auf seine neue Aufgabe. „Meine Frau weiß, was ein Fußballerleben mit sich bringt“, kommentierte er das künftige Pendeln zwischen Neustrelitz und der Elbmetropole. Trotzdem könne er sich vorstellen, länger bei der TSG zu verbleiben, auch wenn es im Fußball häufig schnell gehe. „Das hier ist genau das, was ich möchte.“ Auch von Neustrelitz sei er sehr angetan, den ersten Stadtspaziergang habe er bereits hinter sich, verriet Piekarski. Der Verein hat ihm hier eine Wohnung gestellt.

Der 58-Jährige ist bereits seit einiger Zeit als Torwarttrainer bei der TSG im Gespräch und hat insofern die Mannschaft bereits mehrmals im Punktspielbetrieb gesehen. Piekarski ist seit 1980 Trainer. „Die Torleute standen immer in meinem besonderen Fokus. Vielleicht, weil ich selbst Torwart werden wollte.“ Die letzte Fußballadresse Piekarskis war die Nachwuchsabteilung von Dynamo Dresden.

Am Sonntag im Pokalspiel beim Landesligisten TSV Graal-Müritz 1926 wird TSG-Keeper Christopher Hanf wieder zwischen den Pfosten stehen. Ersatzkeeper Sven Lissek, der zuletzt einen guten Job gemacht hatte, hat sich verletzt. „Ein unbedingt zu schlagender Gegner“, so Volker Piekarski über die Elf von der Ostsee. „Alles andere als ein Weiterkommen zählt nicht.“ Übermorgen sprechen wir uns wieder.