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Zum wiederholten Male mussten Mitarbeiter des Nationalparkamts Müritz das rücksichtslose Verhalten von Motocross-Fahrern im Serrahner Teil des Nationalparks feststellen. Die riskante Fahrweise, auch abseits der Wege, schädigt nicht nur die Natur, sondern stellt auch für erholungssuchende Besucher eine massive Gefährdung dar. So fuhren am vergangenen Wochenende mehrere Crossmaschinen durch das Weltnaturerbe „Alte Buchenwälder“ um Serrahn.
Wie das Nationalparkamt in Hohenzieritz heute betont, ist das Fahren mit Motorfahrzeugen abseits öffentlicher Straßen und Wege oder auf Rad- und Wanderwegen im Nationalpark generell untersagt. Das Verbot dient dem Schutz von Natur und Menschen. Mit Motocrossmaschinen wird der Belag der Wege häufig stark beschädigt. So entstehen hohe Reparaturkosten. Desweiteren sollte die erhöhte Unfallgefahr bei den Fahrern selbst, aber auch bei unbeteiligten Dritten nicht unterschätzt werden. Zudem bedeutet das Fahren im Gelände immer eine starke Störung in der Kinderstube der Wildtiere. Durch die große Stressbelastung kann es zu Verlusten beim Nachwuchs kommen.
Das Nationalparkamt weist ausdrücklich darauf hin, dass Fahrern bei Verstößen gegen das Landeswaldgesetz und die Nationalpark-Verordnung ein Bußgeld bis zu einer Höhe von 5000 Euro droht. Als Reaktion wird das Nationalparkamt auch an Wochenenden die Gebietskontrollen verstärken und die zuständigen Polizeidienststellen einbinden. Sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung zur Aufklärung von solchen oder ähnlichen Verstößen können unter Telefon 039824 2520 gemeldet werden.
Es ist doch immer wieder die selbe Leiher.
Jeder beschwert sich über die Endurofahrer. Wäre im Leben einiger sicher grandios langweilig, wenns dieses Ventil nicht gäbe.
Es ist praktisch egal, wo man in MV und Gesamt Deutschland seinen Sport betreiben möchte. Irgendjemanden stört es immer. Wird aber was dafür getan, dass wir den Sport ausüben können, den wir gerne machen? Selbstredend nicht. In keinem Wald darf man mehr in Ruhe fahren. Viele haben genauso Respekt vor der Natur wie vor den Menschen, die es stört. Nur kann man mit den „Gestörten“ nicht mehr in Ruhe reden, da jeder einen gleich von dem Motorrad holen will und handgreiflich und man direkt abgestempelt wird. Viele von uns sind ü30 und wollen einfach in Ruhe ihr Hobby ausüben. Man fährt sachte durch den Wald und schon droht der Förster hinter der nächsten Ecke mit 5000€ Strafe.
Dann sorgt verdammt dafür, dass auch diese Hobbies ausgeübt werden können. Baut Endurostrecken. Stellt nicht an jeden Baum ein Schild „Durchfahrt verboten“. Wenn man die Auswahl hätte, würden nur noch Zurückgebliebene in ein Naturschutzgebiet fahren.
Solange niemand für Strecken in der Region sorgt und jeder Baum unter Naturschutz steht, werdet ihr mit sowas leben müssen. Ich heiße nicht für gut, was die Fahrer da gemacht haben, suche den Fehler aber nicht bei denen sondern eher den Leuten die sich lediglich um u18 Kinder und ihre Hobbys kümmern anstatt mal einen Gedanken an Hobbys zu verschwenden die zumeist von der älteren Fraktion ausgeübt werden.
Niemand fährt in den Wald mit dem Gedanken der Zerstörung im Hinterkopf.!
Amen.
Hallo Wackelputze, auch wenn du deinen Kommentar mit einem Amen abgeschlossen hast, kann ich dazu nicht Ja und Amen sagen. Offensichtlich bist du nicht aus unserer Gegend, sonst wüsstest du, dass wir in jeweils zehn Kilometern Abstand vom Weltnaturerbe Serrahn Motocross-Bahnen in Neustrelitz und Burg Stargard haben. Wer durch die Buchenwälder heizt, tut das vorsätzlich, ignoriert absichtlich geltendes Recht. Dafür habe ich keinen Funken Verständnis. Solche Leute muss man vom Motorrad holen. Das Weltnaturerbe heißt Weltnaturerbe, weil es kaum noch auf unserem Planeten zu finden ist. Es verdient strengsten Schutz. Und was das Hobby angeht. Ich kaufe mir auch keine Skier und verlange anschließend, dass hier eine Schanze gebaut wird. So viel zu meinem Morgengebet.