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Zum wiederholten Male mussten Mitarbeiter des Nationalparkamts Müritz das rücksichtslose Verhalten von Motocross-Fahrern im Serrahner Teil des Nationalparks feststellen. Die riskante Fahrweise, auch abseits der Wege, schädigt nicht nur die Natur, sondern stellt auch für erholungssuchende Besucher eine massive Gefährdung dar. So fuhren am vergangenen Wochenende mehrere Crossmaschinen durch das Weltnaturerbe „Alte Buchenwälder“ um Serrahn.

Wie das Nationalparkamt in Hohenzieritz heute betont, ist das Fahren mit Motorfahrzeugen abseits öffentlicher Straßen und Wege oder auf Rad- und Wanderwegen im Nationalpark generell untersagt. Das Verbot dient dem Schutz von Natur und Menschen. Mit Motocrossmaschinen wird der Belag der Wege häufig stark beschädigt. So entstehen hohe Reparaturkosten. Desweiteren sollte die erhöhte Unfallgefahr bei den Fahrern selbst, aber auch bei unbeteiligten Dritten nicht unterschätzt werden. Zudem bedeutet das Fahren im Gelände immer eine starke Störung in der Kinderstube der Wildtiere. Durch die große Stressbelastung kann es zu Verlusten beim Nachwuchs kommen.

Das Nationalparkamt weist ausdrücklich darauf hin, dass Fahrern bei Verstößen gegen das Landeswaldgesetz und die Nationalpark-Verordnung ein Bußgeld bis zu einer Höhe von 5000 Euro droht. Als Reaktion wird das Nationalparkamt auch an Wochenenden die Gebietskontrollen verstärken und die zuständigen Polizeidienststellen einbinden. Sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung zur Aufklärung von solchen oder ähnlichen Verstößen können unter Telefon 039824 2520 gemeldet werden.