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Eintopf an Sommertagen? Warum denn nicht. Spinat, Hackfleisch und Joghurt im Trio sind bestens geeignet, auch wenn dieser verregnete Sonnabend wenig Sommer an sich hatte. Und das Mahl entsteht fast von allein, ganz easy.
Ich habe zwei Zwiebeln gewürfelt und in 50 Gramm Butter glasig gedünstet. Dann 250 Gramm Rinderhack dazu und mit vollem Holzlöffeleinsatz schön krümelig anbraten. Jetzt ein Kilo TK-Spinat dazu, Deckel drauf, damit er schneller zusammenfällt. Deckel wieder hoch, noch 100 Milliter Wasser zugeben und so je nach Hunger 50 bis 100 Gramm Reis einstreuen. Ich hatte Basmati im Schrank, Patna geht auch, Hauptsache Langkornsorte. Mit der Mühle salzen, pfeffern und einen halben Teelöffel edelsüßen Paprika ins Gemenge. Temperatur auf mittlere Hitze, 35 Minuten einstellen, einen Schluck trinken und danach einen Kaffeefilter suchen. Nicht einfach im Automatenhaushalt, bin aber in Altbeständen fündig geworen.
Durch den Filter 250 Gramm Naturjoghurt abtropfen lassen. Nach einer Viertelstunde hat er es geschafft und darf als Blubb auf dem Teller das Spinat-Hack-Gericht krönen. Ich habe mir noch ein Fladenbrot besorgen lassen, ein Viertel daraus aufgebacken und den Rest eingefroren. Schmeckt aber garantiert auch ohne Teigware. Und Ihr werdet es bestätigen: Selten so relaxed gekocht, passt auch deshalb zum Sommer. Guten Hunger!
Dein Rezept ist ja klasse! Das werde ich gleich mal ausprobieren.
Liebe Gruesse Monika