Die Wesenberger Feuerwehr war in der zurückliegenden Nacht gleich zwei Mal gefordert. Das habe ich eben von René Deparade erfahren. Bereits gegen 22.45 Uhr hatte ein Nachbar in der Straße des Friedens einen aktiven Rauchwarnmelder zu hören geglaubt und den Notruf gewählt.
Am gestrigen Mittwoch gegen 20 Uhr kam es in der Rosa-Luxemburg in Waren zu einem Einsatz von Polizei und Feuerwehr aufgrund des Verdachts eines Wohnungsbrandes. In der Wohnung in der 1. Etage eines Mehrfamilienhauses wurden mehrere aktive Rauchmelder festgestellt. Die Freiwillige Feuerwehr Waren war mit fünf Einsatzfahrzeugen im Einsatz.
Der 27-jährige Wohnungsinhaber befand sich zuvor in der Wohnung und konnte die Brandursache, ein als Aschenbecher genutzter Blumentopf, ausfindig machen und das Feuer selbstständig löschen. Die Person wurde zur ärztlichen Behandlung durch einen Rettungswagen vor Ort behandelt, konnte jedoch ohne Auffälligkeiten wieder entlassen werden.
Am gestrigen Donnerstagabend gegen 17.50 Uhr ging bei der Rettungsleitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte die Meldung ein, dass die Rauchmelder einer Wohnung in der 5. Etage eines Wohnblockes in der Wilhelm-Ahlers-Straße in Neubrandenburg ausgelöst hatten. Nachbarn hatten den Alarm vernommen und zunächst versucht, Kontakt zu den beiden Mietern der Wohngemeinschaft aufzunehmen. Da keiner der beiden 22-Jährigen die Tür öffnete, meldeten sie dann der Rettungsleitstelle die Auslösung der Rauchmelder.
Sofort wurden 18 Kameraden der ansässigen Berufsfeuerwehr zum Einsatzort entsandt. Unterstützt wurden sie von Beamten des PHR Neubrandenburg. Dem Angriffstrupp der Feuerwehr gelang es schnell in die stark verqualmte Wohnung zu gelangen, in der sich keine Personen befanden. Die Kameraden stellten den Brand im Wohnzimmer fest. Dort war ein Polstermöbelstück in Brand geraten. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, so dass lediglich der Laminatboden durch die starke Hitzeentwicklung beschädigt wurde. Der Sachschaden wird auf ca. 3000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand, es waren keine Evakuierungsmaßnahmen erforderlich.
Beamte des Kriminaldauerdienstes des KK Neubrandenburg begannen mit den Ermittlungen zur Brandursache. Nach ersten Ermittlungserkenntnissen wurde eine Anzeige wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung aufgenommen. Die Ermittlungen dauern an.