Am gestrigen Sonntag gegen 20.38 Uhr teilte die 67-jährige Fahrzeugführerin eines VW Transporters der Einsatzleitstelle der Polizei Neubrandenburg via Notruf einen Verkehrsunfall mit. Der Unfall habe sich gegen 20.15 Uhr auf der Bundestraße 96 kurz vor Fürstenberg/Havel aus Richtung Berlin kommend ereignet. Die Dame fuhr nach dem Zusammenstoß noch ca. 30 km bis zur Wohnanschrift in der Mecklenburgischen Seenplatte und verständigte von dort die Polizei.
Das ist zum Glück glimpflich ausgegangen: Am gestrigen Montag kam es gegen 15 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der L25 zwischen Schwarz und Mirow. Hierbei fuhr ein 33-jähriger Traktorfahrer aus Schwarz kommend in Richtung Mirow und hinter ihm ein Linienbus. In entgegengesetzter Richtung fuhr ein 28-jähriger LKW-Fahrer aus Mirow kommend in Richtung Schwarz. Als sich der Traktor und der LKW auf gleicher Höhe befanden, kollidierten sie seitlich miteinander. In der weiteren Folge löste sich vom Auflieger des Traktors ein Teil und wurde nach hinten in den fließenden Verkehr geschleudert und kollidierte mit dem dahinter fahrenden Bus. Dadurch wurde der 58-jährige Busfahrer leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Weiterfahrt des Linienbusses wurde geregelt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 7.000 Euro. Die Fahrzeuge waren alle weiterhin fahrbereit.
Am heutigen Freitag erhielt die Einsatzleitstelle in Neubrandenburg um 13 Uhr einen Notruf mit der Information über einen schweren Verkehrsunfalls in der Neubrandenburger Innenstadt. Demnach befuhr ein LKW-Fahrer die Woldegker Straße in Richtung Innenstadt. Kurz vor dem Friedrich-Engels-Ring wollte der 60-jährige Fahrzeugführer an der Ampelkreuzung nach rechts in die Alfred-Lylthall-Straße abbiegen. Hierbei übersah er die in gleiche Richtung fahrende Radfahrerin und kollidierte mit dieser. Die 62-Jährige wurde mit schweren Verletzungen durch den Rettungsdienst in das Klinikum Neubrandenburg verbracht.
Auf der Landesstraße 273 zwischen Friedland und Bresewitz gab es heute Vormittag gegen 9 Uhr einen Unfall. Nach aktuellem Stand wollte ein Transporterfahrer rückwärts in eine Einfahrt einbiegen und hat sich dafür quer auf die Straße gestellt. Der LKW-Fahrer dahinter konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und stieß mit dem Transporter zusammen. Der Transporterfahrer wurde leicht verletzt.
Die Fahrbahn ist derzeit noch halbseitig gesperrt. Der Schaden wird aktuell auf etwa 40.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge sind nicht mehr fahrbereit.
Am heutigen Dienstag kam es gegen 14.35 Uhr auf der Bundesstraße 197 zwischen den Ortslagen Friedland und Sadelkow zu einem Verkehrsunfall. Nach derzeitigem Sachstand kam der 49-jährige Unfallverursacher mit einem Lkw des Straßenbauamtes aufgrund von Unaufmerksamkeit nach rechts von der Fahrbahn ab. Hierbei wurden der Lkw, die Straßenbankette, eine Schutzplanke und ein Straßenbaum beschädigt, an welchem der Laster zum Stehen kam.
Durch den Regen war der Boden stark aufgeweicht, wodurch sich der Lkw nicht mehr aus eigener Kraft aus dem Graben befreien konnte. Das verunfallte Fahrzeug wurde durch das Straßenbauamt Neustrelitz geborgen. Während der Bergungsarbeiten war die B 197 für ca. 45 Minuten voll gesperrt. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt ca. 55.000 Euro. Der alleinbeteiligte Fahrzeugführer blieb unverletzt.
Am heutigen Freitag gegen 14.50 Uhr ereignete sich auf der Bundestraße 198 Höhe Rehberg ein Verkehrsunfall mit einem Lkw. Dieser befuhr die B 198 von Woldegk in Richtung Neustrelitz, als er von einem anderen Lkw überholt wurde. Der überholende Lkw scherte zu früh wieder nach rechts ein. Der Fahrer des verunfallten Lkw musste ausweichen, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Leitplanke. In weiterer Folge kippte der Lkw auf die Seite. Der 59 jährige Fahrzeugführer wurde vor Ort durch den Rettungsdienst untersucht, blieb aber unverletzt. Am Lkw entstand ein Sachschaden von ca. 20.000 Euro.
Die Feuerwehren aus Woldegk, Rehberg und Bredenfelde waren mit insgesamt 45 Kameraden im Einsatz. Die B 198 musste für die Umfallaufnahme und die Bergung des Lkw bis ca. 18.30 Uhr gesperrt werden. Der andere Lkw setzte seine Fahrt fort. Die Polizei ermittelt deshalb wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht.
In der vergangenen Woche haben die Beamten der Besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow mobile Verkehrskontrollen durchgeführt. Dazu waren sie am Dienstag, den 24. Oktober, im Bereich Mirow unterwegs, um hier insbesondere den LKW-Verkehr zu kontrollieren.
Gegen 11.20 Uhr stellten die Beamten einen LKW mit Anhänger fest, welcher aus Richtung Röbel offensichtlich zu schnell gefahren ist. Die Beamten haben den LKW gestoppt und einer Verkehrskontrolle unterzogen. Bei dem Fahrzeugführer handelte es sich um einen 59-jährigen deutschen Fahrzeugführer eines regionalen Fuhrunternehmens. Bei der Überprüfung des Fahrtenschreibers stellten die Beamten zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen fest:
1. Feststellung : Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts auf der B 198 vor Mirow 89 km/h bei zul. 60 km/h, Wert nach Katalog: 1 Punkt, 150 EUR Bußgeld
2. Feststellung: Geschwindigkeitsüberschreitung in Mirow, 61 km/h bei zul. 30 km/h, Wert nach Katalog: 1 Punkt, 175 EUR Bußgeld
Da es sich um zwei verschiedene Verstöße handelt, wird der Fahrzeugführer sich in beiden Fällen verantworten müssen. Insofern muss er mit zwei Punkten sowie insgesamt 325 Euro Bußgeld rechnen.
Am heutigen Sonnabend gegen 11.45 Uhr, ereignete sich auf dem Gelände eines Landwirtschaftsbetriebes in Schönbeck ein Arbeitsunfall. Nach derzeitigem Kenntnisstand führte ein 45-Jähriger Reparaturarbeiten an der Vorderachse eines mit Mais beladenen LKW mit Sattel-Auflieger durch. Zu diesem Zweck pumpte er die Luftfederung vollständig auf, so dass die Fahrzeugfront soweit angehoben wurde, dass der 45-Jährige sich unter die Achse legen konnte. Aus bislang ungeklärter Ursache ließ der Luftdruck der Federung plötzlich nach und die Fahrzeugfront sackte ab. Dadurch wurde der Mann unter dem LKW eingeklemmt.
Durch die eingesetzten Kameraden der umliegenden Feuerwehren konnte der Mann unter dem LKW befreit werden. Er wurde bei dem Unfall schwer, jedoch nicht lebensbedrohlich verletzt und mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum nach Greifswald geflogen.
Wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg mitteilte, ereignete sich heute gegen 14.45 Uhr ein Verkehrsunfall auf der BAB 20 Höhe der Anschlussstelle Neubrandenburg Ost in Fahrtrichtung Lübeck, bei dem ein Lkw-Gespann von der Fahrbahn abkam. Der Unfall führte zur Vollsperrung der Autobahn. Die Vollsperrung der A20 auf der Richtungsfahrbahn Lübeck, zwischen den Anschlussstellen Friedland und Neubrandenburg Ost, wird noch bis in die Vormittagsstunden des morgigen Sonnabends andauern. Grund dafür sind die andauernden Bergungsmaßnahmen zu dem auf die Seite gekippten Lkw.
Dieser hat nach aktuellen Erkenntnissen rund 24 Tonnen Tierfett geladen. Zur Bergung des Lkw-Gespanns ist es zunächst erforderlich, dass die Flüssigkeit aus dem Tank abgepumpt wird. Ab 7 Uhr sind die Bergungsmaßnahmen mit einem Abschleppunternehmen vorgesehen.
Nach aktuellen Erkenntnissen führte Unaufmerksamkeit des 35-jährigen weißrussischen Fahrers dazu, dass er die Kontrolle über seine Scania Sattelzugmaschine mit Auflieger verlor. Offenbar schaukelte sich das Gespann zunächst auf, wodurch der Lkw erst nach rechts von der Fahrbahn abkam, über die dortige Schutzplanke fuhr und anschließend auf die rechte Seite kippte. Bei dem Unfall blieb der Fahrer unverletzt. Der entstandene Gesamtsachschaden an der Schutzplanke, der Bankette und des Gespanns wird gegenwärtig auf rund 36.000 Euro geschätzt. Eine Umleitung ist eingerichtet.