Am gestrigen Freitag gegen 19.50 Uhr kam es auf der Bundesautobahn 20 in Höhe Neubrandenburg zu einem Verkehrsunfall. Nach bisherigen Erkenntnissen platzte während der Fahrt ein Reifen eines polnischen Sattelzuges, welcher aus Richtung Lübeck kommend die BAB 20 befuhr. In der Folge verteilten sich Reifenteile auf der Fahrbahn. Vier nachfolgende Pkw wurden beschädigt, nachdem sie die Trümmerteile überfahren hatten. Alle Fahrzeuge blieben fahrbereit. An den vier Pkw entstand ein Gesamtschaden von etwa 7.500 Euro.
Im Rahmen der Streifentätigkeit beabsichtigten Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg am heutigen Montag gegen 16 Uhr den Fahrzeugführer eines PKW Chrysler auf der Demminer Straße in Neubrandenburg einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Der Mann missachtete jegliche Anhaltesignale, flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit sowie verkehrswidriger Fahrweise über die L35 und L28, um sich der polizeilichen Maßnahme zu entziehen. In der weiteren Folge befuhr der Fahrzeugführer die Auffahrt „Neubrandenburg-Nord“ der BAB 20 und flüchtete mit teils über 220 km/h in Fahrtrichtung Berlin/Stettin.
Am heutigen Himmelfahrtstag gegen 8.50 Uhr ereignete sich auf der A 20 auf Höhe Neubrandenburg ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten. Nach derzeitigen Ermittlungsstand befuhr ein 35- jähriger polnischer Staatsangehöriger mit seinem PKW Ford die Autobahn in Fahrtrichtung Stettin. Zwischen den Anschlussstellen Neubrandenburg Nord und Neubrandenburg Ost geriet der PKW infolge eines Reifenschadens ins Schleudern. Im weiteren Verlauf kam der PKW nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich hier. Anschließend kam er quer zur Fahrbahn auf dem Standstreifen zum Stehen. Dabei wurden sowohl der Fahrzeugführer als auch seine 35-jährigen und 46- jährigen Mitfahrer (ebenfalls polnische Staatsangehörige) leicht verletzt. Die Verletzten wurden in das Klinikum Neubrandenburg gebracht.
Für den Zeitraum der Unfallaufnahme, Versorgung der Verletzen und Bergung des Unfallfahrzeuges kam es für ca. 45 Minuten zur Vollsperrung der BAB 20. Am Unfallort kamen neben den Einsatzkräften des Autobahn-und Verkehrspolizeireviers Altentreptow auch drei Rettungswagen, ein Rettungshubschrauber sowie 18 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Brunn und Roggenhagen zum Einsatz. Am PKW entstand Sachschaden in Höhe von ca. 8000 Euro.
Am Nachmittag des gestrigen Montag kam es zu einem Unfall auf der A20 auf Höhe des Rastplatzes „Brohmer Berge“, welcher zu einer einstündigen Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Stettin führte. Gegen 13:45 Uhr befuhr der 64-jährige Fahrzeugführer eines Opel die A20 und kollidierte mit einem der Baustellensicherung dienenden, stehenden Sicherungsanhänger. Durch die Krafteinwirkung wurde dieser derart verschoben, dass er quer auf der Fahrbahn zum Stehen kam. Der PKW war seinerseits nicht mehr fahrbereit und musste geborgen werden. Der Fahrzeugführer erlitt einen Schock und wurde durch den hinzugezogenen Rettungsdienst behandelt.
Der insgesamt entstandene Sachschaden beläuft sich auf geschätzte 45.000 Euro. Die A20 wurde in Fahrtrichtung Stettin für die Zeit von 14 bis 15 Uhr voll und anschließend bis zur endgültigen Bergung der Fahrzeuge einseitig gesperrt.
Wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg mitteilte, ereignete sich heute gegen 14.45 Uhr ein Verkehrsunfall auf der BAB 20 Höhe der Anschlussstelle Neubrandenburg Ost in Fahrtrichtung Lübeck, bei dem ein Lkw-Gespann von der Fahrbahn abkam. Der Unfall führte zur Vollsperrung der Autobahn. Die Vollsperrung der A20 auf der Richtungsfahrbahn Lübeck, zwischen den Anschlussstellen Friedland und Neubrandenburg Ost, wird noch bis in die Vormittagsstunden des morgigen Sonnabends andauern. Grund dafür sind die andauernden Bergungsmaßnahmen zu dem auf die Seite gekippten Lkw.
Dieser hat nach aktuellen Erkenntnissen rund 24 Tonnen Tierfett geladen. Zur Bergung des Lkw-Gespanns ist es zunächst erforderlich, dass die Flüssigkeit aus dem Tank abgepumpt wird. Ab 7 Uhr sind die Bergungsmaßnahmen mit einem Abschleppunternehmen vorgesehen.
Nach aktuellen Erkenntnissen führte Unaufmerksamkeit des 35-jährigen weißrussischen Fahrers dazu, dass er die Kontrolle über seine Scania Sattelzugmaschine mit Auflieger verlor. Offenbar schaukelte sich das Gespann zunächst auf, wodurch der Lkw erst nach rechts von der Fahrbahn abkam, über die dortige Schutzplanke fuhr und anschließend auf die rechte Seite kippte. Bei dem Unfall blieb der Fahrer unverletzt. Der entstandene Gesamtsachschaden an der Schutzplanke, der Bankette und des Gespanns wird gegenwärtig auf rund 36.000 Euro geschätzt. Eine Umleitung ist eingerichtet.