Am heutigen Sonntag gegen 12 Uhr befuhr dein 26-Jähriger mit seiner Sattelzugmaschine Volvo samt Auflieger die Müritzstraße in Waren und bog nach rechts in die Rosenthalstraße ab. Bei dem Vorgang stieß der Auflieger gegen einen im ersten Obergeschoss befindlichen Balkon eines Wohnhauses in der Rosenthalstraße.
Am gestrigen Freitag gegen 19.50 Uhr kam es auf der Bundesautobahn 20 in Höhe Neubrandenburg zu einem Verkehrsunfall. Nach bisherigen Erkenntnissen platzte während der Fahrt ein Reifen eines polnischen Sattelzuges, welcher aus Richtung Lübeck kommend die BAB 20 befuhr. In der Folge verteilten sich Reifenteile auf der Fahrbahn. Vier nachfolgende Pkw wurden beschädigt, nachdem sie die Trümmerteile überfahren hatten. Alle Fahrzeuge blieben fahrbereit. An den vier Pkw entstand ein Gesamtschaden von etwa 7.500 Euro.
Am gestrigen Mittwoch gegen 17.25 Uhr befuhr ein 42-jähriger ukrainischer Fahrzeugführer mit einem Sattelzug die B198 aus Richtung Mirow kommend in Richtung Wesenberg. Nach Zeugenaussagen fuhr er dabei in Schlangenlinie. Dabei kam er auch mehrmals nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß dabei jeweils mit der Schutzplanke zusammen. Anschließend setzte er seine Fahrt in Richtung Neustrelitz fort und die Zeugen informierten die Polizei.
Durch diese konnte der LKW auf der Ortsumgehung von Neustrelitz (B96) angehalten werden. Bei der anschließenden Kontrollen stellten die Polizeibeamten Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrzeugführers fest. Ein daraufhin durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,08 Promille.
Gegen den Fahrzeugführer wurde Anzeigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und wegen Verkehrsunfallflucht erstattet. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 5.000 Euro.
Am Vormittag des gestrigen Mittwoch haben die Beamten der Besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow auf der B96 in der Ortslage Usadel eine polnische Beförderungseinheit kontrolliert, bestehend aus einer Sattelzugmaschine und einem Sattelanhänger. Der Fahrer hatte Betonteile von Polen nach Neubrandenburg geliefert und war auf dem Weg zu einer weiteren Ladestelle ins Bundesland Brandenburg. Die Beamten stellten bei der Kontrolle fest, dass der 58-jährige polnische Fahrzeugführer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis für die vorhandene Fahrzeugkombination war, da diese 2022 abgelaufen ist. Des Weiteren fuhr der 58-Jährige ohne eingelegte Fahrerkarte im Fahrtenschreiber.
Eine Auswertung der Fahrtenschreiberdaten bezüglich der Geschwindigkeit der Beförderungseinheit ergab zudem mehrere gravierende Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Aus diesem Grund wurden gegen den Fahrzeugführer, der zugleich auch selbstständiger Unternehmer ist, Strafanzeige wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis erstattet sowie Bußgeldverfahren im Bereich der Straßenverkehrsordnung und der Sozialvorschriften im Straßenverkehr eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde dem 58-Jährigen mit dieser Fahrzeugkombination untersagt. Durch den Unternehmer musste ein Ersatzfahrer organisiert werden. Nach Eintreffen des Ersatzfahrers konnte dieser mit der Fahrzeugkombination weiterfahren.