Mit „Sonntag um Vier“ startet eine Kammermusikreihe der TOG für die ganze Familie. Zum Auftakt am Sonntag, 4. Oktober, 16 Uhr, im Schauspielhaus Neubrandenburg, steht Antoine de Saint-Exupérys zeitloser Klassiker „Der kleine Prinz“ im Mittelpunkt. Ausgewählte Passagen aus der berühmten Erzählung, gelesen von Maria Walser, treffen auf Musik von Georges Bizet, Claude Debussy, Gabriel Fauré und anderen Komponisten.
Am Sonntag, den 13. September findet im Schliemann-Saal der Musikschule Neustrelitz um 16 Uhr ein Kammerkonzert mit einem abwechslungsreichen und kurzweiligen Programm statt. Es erklingen viele schöne Werke der klassischen Kammermusik in unterschiedlichen Besetzungen, und auch der bekannte Variations-Satz aus dem „Forellenquintett“ wird dabei sein.
Akademisten der Internationale Musikakademie bei einem früheren Konzert in Rheinsberg. Fotos: Jeanette Schäfer
Das Schlosstheater Rheinsberg feiert dieses Jahr seinen 250. Geburtstag! Grund genug, um einen auszugeben und zu einem hochkarätigen Konzert mit freiem Eintritt zu locken: Die Akademisten der Internationalen Musikakademie geben am Sonnabend, den 20. Januar, um 19 Uhr, ihr Abschlusskonzert des Meisterkurses Kammermusik, der in den Tagen zuvor an der Musikakademie Rheinsberg stattfindet. Der Titel des Abends verspricht höchstes künstlerisches Niveau bei bester Unterhaltung: „Hoch begabt und hoch hinaus.“
Die Internationale Musikakademie zur Förderung musikalisch Hochbegabter in Deutschland ist eine gemeinnützige Fördereinrichtung von internationalem Rang. Sie unterstützt hochtalentierte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene – unabhängig vom sozialen Stand der Elternhäuser. Davon profitiert auch das Ruppiner Land, wo die Internationale Musikakademie regelmäßig zu Gast ist; ihre Konzerte im Rheinsberger Schlosstheater sorgen immer wieder für rege Begeisterung.
Die Sopranistin Megan Henry und der Bass Johann Kalvelage bei Proben zu „La Molinara“ Foto: Uwe Hauth
Zum Festival-Thema „Müllerin“ gibt es am 29. und 30. Juli ein außergewöhnliches Konzertprogramm im Schlosstheater Rheinsberg zu erleben: zehn ganz unterschiedliche Variationen von »Nel cor più non mi sento« aus Giovanni Paisielios Oper »La Molinara«. Das beliebte Duett inspirierte zahlreiche Komponisten zu Bearbeitungen, darunter Beethoven und Paganini – und die schönsten dieser Bearbeitungen für verschiedene Besetzungen erklingen nun im Schlosstheater.
Das Publikum kann erleben, wie unterschiedlich und reizvoll ein musikalisches Thema interpretiert werden kann und was für eine klangliche Vielfalt dabei zum Vorschein kommt. Stipendiaten der renommierten Barenboim-Said-Akademie – junge Instrumentalisten aus dem arabischen und israelischen Raum – nehmen sich diesem spannenden Variationen-Kosmos vor: Farah Sulaiman (Flöte), Ibrahim Alshaikh (Klarinette), Itamar Carmeli, Tähe-Lee Liiv (beide Klavier) und Cem Guney Yildirim (Cello) musizieren gemeinsam mit dem Geiger George Banos und dem Gitarristen Tristan Angenendt.
Außerdem dabei sind vier Preisträger des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg: Die Sopranistinnen Megan Henry und Kris Ng, der Tenor Ido Beit Halachmi sowie der Bass Johann Kalvelage übernehmen die Gesangsparts.