Während der Streifenfahrt ist Polizisten aus Friedland heute gegen 8.30 Uhr ein Autofahrer in der Stadt aufgefallen, den die Beamten dann kontrollierten. Er pustete am Morgen schon oder noch 2,51 Promille. Der 66-Jährige musste sein Auto natürlich stehen lassen. Schlüssel und Führerschein wurden von der Polizei beschlagnahmt.
Aktuell gibt es einen längeren Stau auf der Autobahn 20 zwischen Friedland und Strasburg in Fahrtrichtung Stettin. Dort ist ein LKW in den Graben gerutscht und muss geborgen werden. Die Fahrbahn wird gereinigt. Der aufgestaute Verkehr soll aus dem Unfallbereich herausgeleitet werden. Fahrzeuge, die auf die Unfallstelle zufahren, werden aktuell an der Ausfahrt Friedland vor der Baustelle abgeleitet.
Ein Bürger aus dem Bereich Friedland hat der Einsatzleitstelle gemeldet, dass er soeben Opfer einer Straftat geworden sei. wurde. Er hatte über das Internet ein neues Handy bestellt. Als er das Paket empfing, in welchem sich das Handy befinden sollte, fiel ihm bereits die unsachgemäße Verpackung auf. Als er das Paket öffnete, musste er feststellen, dass sich in diesem nicht das erwartete Handy im Wert von ca. 1000 Euro, sondern vier Tafeln Schokolade befanden.
Dieses Fahrrad wurde in Tatortnähe gefunden. Foto: Polizei
Am frühen Morgen des 20. Oktober wurde die Polizei in Friedland über einen Einbruchsdiebstahl in einem Backwarengeschäft in der Straße Zur Bullenwiese im dortigen Gewerbegebiet informiert. Ein Mitarbeiter des Geschäftes erhielt gegen 4.40 Uhr eine Alarmierung auf seinem Handy. Es sei zu Personenbewegungen in der Lagerhalle der Backstube gekommen, woraufhin sich der Mitarbeiter in das Gewerbegebiet begab und gegen 5 Uhr am Geschäft eintraf. Dort konnte er den Täter nur noch durch ein Fenster flüchten sehen und kontaktierte anschließend die Polizei.
Die Stadt Friedland plant den nunmehr dritten und damit letzten Bauabschnitt bei der Sanierung der Mühlenstraße. Die Fahrbahn und die Gehwege auf beiden Straßenseiten sollen neues Betonpflaster bekommen. Die straßenbegleitenden Pkw-Parkplätze werden mit Granitsteinen befestigt, die Trinkwasserleitung und die Regenentwässerung erneuert. Die Fernwärmeleitung wird verlegt, außerdem Leerrohre für die Netzinfrastruktur, den Anschluss einer Ladesäule sowie die Beleuchtung.
Mit der Neugestaltung soll auch den Belangen der Barrierefreiheit Rechnung getragen werden, indem sogenannte Bodenindikatoren, also visuelle und taktile Orientierungshilfen eingesetzt und die Bordsteine abgesenkt werden. Auch zwei Behindertenparkplätze sollen entstehen.
Die Kosten belaufen sich auf gut eine halbe Million Euro, welche aus Städtebaufördermitteln zur Verfügung stehen. Die Baumaßnahme soll zeitnah begonnen und voraussichtlich im März 2025 fertig gestellt werden.
Am heutigen Sonntag kurz nach 2 Uhr gingen bei der Einsatzleitstelle in Neubrandenburg mehrere Anrufe zu einer Schlägerei im Volkshaus in Friedland ein. Laut derzeitigem Kenntnisstand stritten sich zwei Männer beim dortigen Oktoberfest und ließen sich durch die Security nicht mehr beruhigen. Als Polizeibeamte des Polizeirevieres (PR) Friedland eintrafen und versuchten zu schlichten, wurden auch diese körperlich attackiert, sodass sie Pfefferspray einsetzen mussten. Ein 36-jähriger alkoholisierter Deutscher wurde leicht verletzt und durch Rettungskräfte behandelt.
In der Folge kamen mehrere Personen hinzu, die versuchten die polizeilichen Maßnahmen zu stören, sodass weitere Unterstützungskräfte angefordert werden mussten. Insgesamt waren acht Streifenwagen von den Polizei(haupt)revieren Neubrandenburg und Friedland im Einsatz. Nachdem die Lage beruhigt werden konnte kam es zu massiven Beleidigungen gegenüber den Beamten des PR Friedland. Eine weibliche 26-jährige deutsche Besucherin des Oktoberfestes, die mit dem vorherigen Sachverhalt nichts zu tun hatte, beleidigte die Beamten mehrfach ohne erkennbaren Grund. Die Polizeibeamten blieben unverletzt.
Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte gegen den 36-Jährigen sowie wegen des Verdachts der Beleidigung gegen die 26-Jährige. Ob es im Vorfeld zu weiteren strafbaren Handlungen durch die Veranstaltungsteilnehmer untereinander kam, bleibt Gegenstand weiterer Ermittlungen.
Am gestrigen Montagabend gegen 17.30 Uhr kam es in einem Supermarkt in der Rudolf-Breitscheid-Straße in Friedland zu einem räuberischen Diebstahl. Drei männliche Personen betraten zunächst den Rewe-Markt und nahmen verschiedene Lebensmittel aus den Regalen und verstauten diese in einem Rucksack. Diese Handlungen konnten durch den Ladendetektiv beobachtet werden. Als die Täter den Kassenbereich verließen, ohne die Waren zu bezahlen, sprach er die Männer an und forderte die Herausgabe der entwendeten Ware. Zwischen dem Ladendetektiv und einem der Täter kam es zu einer Rangelei.
Dieser flüchtete anschließend auf den Markt in Friedland. Hier konnte er durch den Ladendetektiv eingeholt und festgehalten werden. Der Mann griff daraufhin den Detektiv mit Faustschlägen an. Mehrere Passanten wurden nun auf die Auseinandersetzung aufmerksam und verständigten die Polizei. Durch die eingesetzten Polizeibeamten des Reviers Friedland konnten alle drei Täter bekannt gemacht werden. Dabei handelt sich um drei marokkanische Staatsangehörige im Alter von 17, 32 und 37 Jahren.
Der 31-jährige Mann, der gestern Abend in Friedland eine Frau mit einem Messer attackiert hatte (Strelitzius berichtete), befindet sich in Polizeigewahrsam. Aufgrund der weiteren Ermittlungen besteht gegen ihn nunmehr der Vorwurf des versuchten Totschlags.
Durch die Staatsanwaltschaft wurde der Antrag auf Haftbefehl gestellt. Er soll noch heute dem Haftrichter zur weiteren Entscheidung vorgeführt werden. Die Ermittlungen zum Motiv dauern an.
Gestern Abend haben mutige Zeugen in Friedland eine Frau womöglich vor noch Schlimmerem gerettet: Die 33-jährige Ukrainerin hatte in der Riemannstraße einen Streit mit einem 31-jährigen Tadschiken, als dieser sie nach aktueller Erkenntnis plötzlich angriff und auf sie einstach. Die beiden deutschen Männer (46 und 53 Jahre alt) versuchten, den Angreifer von ihr wegzubekommen. Dabei wurden sie selbst verletzt – einer leicht, der andere musste im Klinikum behandelt werden. Die Frau war durch die Attacke schwer verletzt. Sie wurde per Notarzt ins Krankenhaus gefahren und dort weiter versorgt.
Die Polizei geht von einer Beziehungstat aus. Opfer und Täter kennen sich, jedoch müssen die weiteren Ermittlungen noch zeigen, warum es zu dem Angriff kam und ob es Vorgeschichten gibt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
Die Tat hat zu einem größeren Einsatz von Polizei und Kriminaldauerdienst geführt. Spuren vor Ort wurden entsprechend gesichert und erste Zeugen bereits befragt. Die Polizei bedankt sich an dieser Stelle bei den couragierten Helfern, die zu Rettern wurden und glücklicherweise selbst nicht schwerer verletzt wurden.
Im Zuge der angekündigten Instandhaltungsmaßnahmen an Bundes- und Landesstraßen erfolgen Einzelflächensanierungsmaßnahmen auf der L 28 zwischen den Ortschaften Friedland und Sandhagen in Höhe von Heinrichshöh auf einer Länge von etwa 700 Metern. Die Fräsarbeiten laufen bereits unter halbseitiger Verkehrseinschränkung. Aufgrund der geringen Straßenbreite wird der Asphalteinbau zum Schutz der Bauleute und der Verkehrsteilnehmer unter Vollsperrung durchgeführt. Deshalb wird der Bereich ab Montag, 9. September, etwa ab 16 Uhr, bis voraussichtlich Mittwoch, 11. September, gesperrt.
Im Zuge des Asphalteinbaues werden die unmittelbaren Anwohner ihre Grundstücke in Heinrichshöh zeitweilig nicht erreichen können, da der neue Asphalt nach dem Einbau abkühlen muss und im direkten Anschluss nicht befahren werden kann. Der überörtliche Verkehr wird während der Vollsperrung von Friedland über die L 282 nach Lübbersdorf und über Kotelow nach Sandhagen geführt.