Meine geschätzte Kollegin Corinna Pfaff, Geschäftsführerin des Deutscher Journalisten Verband e.V., Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, hat mich auf das Video aufmerksam gemacht. Was irgendwie zum Tag der Einheit passe, das sehe ich auch so.
Beim Deutschen Fernsehpreis in der vergangenen Woche wurde auch ein Porträt über Margot Friedländer ausgezeichnet. Die 102-Jährige hat die Shoa überlebt. Mit Blick auf die Nachrichten dieser Tage sagte sie in einer Videobotschaft: „So hat es damals auch angefangen.“ Der Film ICH BIN! MARGOT FRIEDLÄNDER ist bis 2028 noch in der ZDF Mediathek zu sehen. Beim Deutschen Filmpreis im Frühjahr stand sie noch selbst auf der Bühne.
Bei einem Grillabend kamen Prieperter und Fernsehleute ins Gespräch, vorn rechts Yared Dibaba.
Yared Dibaba hat vom Sonntag bis Dienstag mit seinem NDR-Filmteam Priepert besucht. Auf der Suche nach einzigartigen Dörfern für seine Sendereihe „Yared kommt rum“ ist er mit seinen Mitstreitern in das Dorfleben von Priepert eingetaucht. So konnte er die Musikbank entdecken, sich von der Infostele das Wichtigste über die Gemeinde erzählen lassen, mit den Senioren Frühsport im Fitnesspark treiben, Christian Bahrmann beim Puppenspiel zusehen und die zahme Wildgans Ellie kennenlernen. Mehr soll aber erstmal vor der Ausstrahlung der halbstündigen Sendung nicht verraten werden. Sie ist für 2025 geplant, ein genauer Zeitpunkt steht noch nicht fest.
„Für die Einwohner war es eine spannende, meist lustige und immer herzliche Begegnung mit den Fernsehleuten“, so Bürgermeister Manfred Giesenberg. Schnell war man sich während eines gemeinsamen Grillabends einig, dass die Erstausstrahlung bei einem Public-Viewing im Dorfgemeinschaftshaus erlebt werden soll.
Puppenspieler Christian Bahrmann an der Dorfkirche vor der Kamera.
Einer meiner Leser, er will nicht namentlich genannt werden, hat die ZDF-Reportage „Queer auf dem Land – Wie tolerant ist die Provinz?“ von Christian Brandt zum Anschauen empfohlen. Sie findet sich in der ZDF-Mediathek und führt unter anderem nach Neustrelitz.
„Ich bin mir sicher, dass die Doku kontroverse Diskussionen auslösen wird“, heißt es in der Mail, die mich erreicht hat. „Dennoch sollte man dem Thema mehr Beachtung schenken.“ Ich gebe die Empfehlung hiermit weiter.
Am gestrigen Montag waren zwei Redakteurinnen vom NDR in Priepert, um sich vor Ort ein Bild von der Gemeinde zu machen. „Aufgrund der vielen Veranstaltungen und des starken Zusammenhalts der Einwohner/innen waren sie neugierig geworden“, schreibt mir Bürgermeister Manfred Giesenberg.
Nun haben sie sich vor Ort nochmals überzeugt, und vom 1. bis zum 3. September wird Yared nach Priepert kommen, um eine 30-minütige Doku über die schöne Gemeinde zu drehen. „Wir freuen uns und sind gespannt auf die Dreharbeiten“, so der Bürgermeister. „Priepert goes NDR!“
Moderator Benedikt Weber von Disney Channel im Gespräch mit Tierpflegerin Christin Bauch. Foto: BÄRENWALD Müritz/André Klevenow
Moderator Benedikt Weber und ein Filmteam vom Disney Channel hatten vor kurzem einen besonderen Termin im BÄRENWALD Müritz: Für eine Folge der Kindersendung „Die Beni Challenge“ wurde bei den Bären gedreht. Am Sonnabend, 22. Juni, um 9.55 Uhr wird die Folge unter dem Titel „Beni und der Bär“ gezeigt. Einen Tag später, am Sonntag, 23. Juni, läuft ebenfalls auf dem Disney Channel um 16.15 Uhr dann die Wiederholung.
Kinder können dem Disney Channel Herausforderungen vorschlagen, die Moderator Beni dann in jeder Folge versucht zu erfüllen. Beni durfte im BÄRENWALD Tierpflegerin Christin Bauch helfen, Bären zu füttern, er war auch dabei, als Bärin Mascha untersucht wurde. Dieser veterinärmedizinische Check stand planmäßig auf dem Programm. Beni hatte die Chance, dabei ein wenig zu assistieren.
Die Jugendfilmgruppe „Nerdbeben“ aus Rostock kann sich als Sieger im Jugendvideowettbewerb über „Die große Klappe“ sowie ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro freuen.
Die Bedeutung von Medienbildung zeigte das Neubrandenburger Jugendmedienfest auch in diesem Jahr. Insgesamt gibt es drei landesweite Wettbewerbe bei diesem traditionellem Medienfest, das der Neubrandenburger Verein „Latücht – Film&Medien e.V.“ zum 29. Mal organisierte, umrahmt von Workshops zur Podcast- sowie Musikvideoproduktion wie auch einen passenden Abendfilm. Um die Teilnahme hatten sich landesweit Kinder und Jugendliche mit fast 60 Beiträgen beworben, 47 davon wählten Programmkommissionen für die Wettbewerbe aus.
Landesweiter Radiowettbewerb „Freisprecher“
Gestartet wurde am 12. Juni im Latücht mit dem Radiowettbewerb „Freisprecher“, getragen durch den Kooperationspartner Mediatop Neubrandenburg. Für die Jury war die Preisvergabe unter den elf ausgewählten Beiträgen nicht einfach. Den 3. Platz (100 Euro Preisgeld) teilen sich Jugendliche vom Paritätischen Wohlfahrtsverband MV für den Podcast „Wirklich nur Klimakleber?“ und Schüler der Marcus-Schule Malchin für den Podcast „Drogenmissbrauch bei Jugendlichen“. Wie es von der Jury heißt, beschäftigen sich beide mutig mit brisanten gesellschaftlichen Problemen.
Die ersten beiden Plätze lagen sehr dicht beieinander. Im Hörspiel „Chaos in der Emotionszentrale“ vom DRK-Bildungszentrum Teterow bieten die Auszubildenden einen Einblick in ihren Unterricht zum Umgang mit Aufnahmetechnik, um später mit Kindern ein Hörspiel produzieren zu können. „Sehr gut umgesetzt“, so die Jury zum 2. Platz, dotiert mit 150 Euro.
Sieger beim Radiowettbewerb wurden die Zinnowitzer Grundschüler mit ihrem selbst ausgedachten sowie umgesetzten Hörspiel „Törtel und der Gnom König Ferdinand“. Überzeugt haben die Jury neben den interessanten Naturgeräuschen auch die gut eingesprochenen Texte. 250 Euro gibt es für diesen 1. Preis. Gestiftet hat die Preisgelder für den Radiowettbewerb die Medienanstalt MV.
Beim Schulvideowettbewerb „Video macht Schule“ am zweiten Medienfesttag erhielten die Kargower Grundschüler eine urkundlich festgehaltene „Lobende Erwähnung“. Sie hatten unterstützt von der RAAbatz Medienwerkstatt Waren im Spielfilm „Die Superkids“ mit einfachen Mitteln den Kinderwunsch umgesetzt, mal Superheld zu sein. Im Film „Alles nur ein Spiel?“ der 8. Klasse des Fridericianum Schwerin regte neben dem Titel die Parallelmontage zum Nachdenken an. Idee und Umsetzung der Schüler wurden mit dem 3. Platz sowie 100 Euro belohnt. Ebenfalls aus der 8. Klasse des Fridericianum Schwerin kam der schnell geschnittene und bildgewaltige Trailer „Eine neue Welt“. Für die Jury war dafür die Vergabe des 2. Preises (200 Euro) klar, denn „er macht neugierig auf den Hauptfilm.“
Am überzeugendsten fanden die Fachleute der Jury im Schulvideowettbewerb die „Kleeblattnews“. Mit dieser TV-Sendung kam die Klasse 9 a aus der Kleeblattschule Anklam auf die Siegertreppe, nebst 300 Euro für die Klassenkasse.
Landesweiter offener Jugendvideowettbewerb „Die große Klappe“
Am Freitag, 14. Juni, endete das Neubrandenburger Jugendmedienfest, traditionell mit dem offenen Jugendvideowettbewerb „Die große Klappe“. Hervorgehoben hat sich unter den 24 präsentierten Beiträgen die Dokumentation „Das JAUXi-Wunder“ des Jugendtheatervereins „JAUXi! Entertainment e.V.“ Christinenfeld. Der Verein hat seine neun Mal im Theater Wismar aufgeführte Musicalproduktion „The Addams Family“ filmisch begleitet und aus über 20 Stunden Material einen 70-minütigen Film produziert. Die Jury lobte das handwerklich große Geschick mit einer beurkundeten „Lobenden Erwähnung“.
Gedanken über die Zukunft unserer Welt machten sich die Jugendlichen der Gruppe 2 im GrünStreifen-Filmcamp Wismar und produzierten den Science-Fiction-Film „Zeit der Natur“. Durch Erzeugung einer besonderen Atmosphäre mit einfachen Mitteln haben sich die Filmemacher den „Spitzen Stachel“, also den 3. Platz inklusive 200 Euro Preisgeld verdient. Einen Krimi im Retro-Look, in dem Motive für New York auch in Neubrandenburg gefunden wurden, drehten Jugendliche vom Neubrandenburger Retro-Hustle-Entertainment mit „Detektiv Digby der Unfehlbare“. Das unfehlbare, komödiantische Talent zeigt sich hier nicht nur bei den Schauspielern, sondern in der kompletten Inszenierung und dafür vergab die Jury „Das dritte Auge“, den 2. Preis (250 Euro).
Am meisten gelacht wurde in der romantisch-ironischen Liebesgeschichte „Just – in Love“. Die Jugendfilmgruppe „Nerdbeben“ aus Rostock hat laut Jurybewertung moderne und stereotypische TV-Formate gekonnt karikiert und pseudopsychologisch kommentiert. Für die gelungene Unterhaltung von der ersten bis zur letzten Minute kamen die Filmemacher auf den 1. Platz und erhielten damit als Auszeichnung „Die große Klappe“, die mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro verbunden war.
Dank und Party
„Es waren drei tolle Tage, an denen junge Medienmacher ihre Leistung vergleichen und sich austauschen konnten sowie mit Fachleuten ins Gespräch kamen,“ so Holm-Henning Freier, Geschäftsführer des veranstaltenden Vereins „Latücht – Film&Medien e.V.“, bei der Preisverleihung. Dankend wies er darauf hin, dass dieses Medienfest nur durch Mitstreiter mit viel Ehrenamt, gute Partner, Förderer und Sponsoren ermöglicht werde. „Und natürlich soll es im kommenden Jahr das 30. Neubrandenburger Jugendmedienfest geben.“
Mit diesem positiven Blick in die Zukunft startete die Abschlussparty mit Live-Musik der Jugendband „Verrockte Jungs“ aus Neubrandenburg im Innenhof vom Latücht.
Bei der abschließenden Preisverleihung im gut gefüllten Kinosaal bedankt sich Holm-Henning Freier, bei den Teilnehmern sowie allen Förderern, Sponsoren und den vielen Helfern. Fotos: Ute Köpke
Meine Werbepartner Andrea und Alexander Borchard, Chefs vom Familotel Borchard`s Rookhus in Wesenberg, haben erheblichen Erfolg bei Instagram. Auch wenn ich selbst aus Kapazitätsgründen nicht auf der Socia Media Plattform unterwegs bin, ist mir das ein paar Zeilen wert. Immerhin hat es Andrea, die den authentischen, sehr persönlichen Account https://www.instagram.com/familotel_rookhus führt, seit 2017 auf fast 9.000 Follower gebracht.
„Die habe ich mühsam einen nach dem anderen dazubekommen, ohne Gewinnspiele oder Preisausschreiben, wie viele Influencer ihre Follower-Zahlen zusammenkaufen. Darauf bin ich ein bisschen stolz. Mit einem Mal 150.000 Follower mehr, das ist nicht mein Ziel, denn die wollen ja nur was gewinnen und folgen uns nicht, weil sie Interesse haben am Hotel“, so Andrea Borchard.
Viel Arbeit wie auch Spaß haben Bennet Kraus, Uta Zellmer und Leo Foppe (von links) bei der Organisation von drei landesweiten Wettbewerben und dem Rahmenprogramm für das 29. Neubrandenburger Jugendmedienfest.
„Das 29. Neubrandenburger Jugendmedienfest bietet eine tolle Möglichkeit, sich auszutauschen und zu vernetzen wie auch Tipps zu holen“, macht Leo Foppe deutlich. Der 24-Jährige gehört mit zum Organisationsteam des traditionellen Medienfestes, umgesetzt vom Neubrandenburger Verein „Latücht – Film & Medien e.V.“ in Zusammenarbeit mit dem Mediatop Neubrandenburg der Landesmedienanstalt MV.
Vom 12. bis 14. Juni werden drei landesweite Wettbewerbe ausgetragen. Dafür haben Medienmacher im Alter von 5 – 25 Jahren aus ganz Mecklenburg-Vorpommern ihre Beiträge eingereicht. „Thematisch sind Umweltschutz und Klima stark vertreten“, heißt es aus dem Organisationsteam. Zu dem gehört auch Uta Zellmer, Mitglied des Latüchtvereins: „Laut der Programmkommission, die die Auswahl für die Video-Wettbewerbe vornimmt, sprechen die Beiträge junges und ebenso älteres Publikum an. Die Filme sind inhaltlich hochwertig und ich freue mich, dass es so viele junge Menschen gibt, die in der Schule oder in ihrer Freizeit solche Projekte auf die Beine stellen.“
Die Jugendkunstschule Neubrandenburg freut sich, die Eröffnung ihrer neuen Medienwerkstatt am 21. Mai um 10 Uhr bekannt zu geben. Die Medienwerkstatt bietet eine breite Palette an Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche sich kreativ auszudrücken und ihrer digitalen Medienkompetenzen zu erweitern. Im Anschluss an die feierliche Einweihung haben Besucher die Möglichkeit, kostenfrei an drei unterschiedlichen Workshops teilzunehmen, um die vielfältigen Angebote der Medienwerkstatt zu erkunden.
Kinder und Jugendliche, können sich in verschiedenen Bereichen ausprobieren. Im Fotografie-Workshop haben sie die Chance, ihre Fähigkeiten im Umgang mit Kameras zu testen und eigene Bilderrätsel zu gestalten. Die Workshops für die Produktion kleiner Filme und Reels bieten eine Einführung in die Videobearbeitung mit Apps sowie die Möglichkeit, sich in der Stop-Motion-Technik zu versuchen, bei der Alltagsgegenstände zum Leben erweckt werden können.
Die Fotografieworkshops finden jeweils um 10.15 Uhr und 13 Uhr statt. Die Workshops für „Reels für Instagram“ können um 10 Uhr und 14 Uhr besucht werden, während die Stop-Motion-Workshops um 12 Uhr und 15 Uhr angeboten werden. Alle Workshops dauern 45 Minuten. Eine Voranmeldung unter medien@junge-kuenste.de wird empfohlen.
Das Neubrandenburger Jugendmedienfest bietet eine Plattform, um die innovativsten und spannendsten Medienproduktionen zu entdecken und zu feiern. Foto: Archiv / Ute Köpke
Kinder und Jugendliche können ihre Geschichten auf eine besondere Art medial erzählen. Und wer seine Ideen in die Welt hinauslassen und sich mit anderen austauschen möchte, ist beim Neubrandenburger Jugendmedienfest im Latücht genau richtig. Vom 12. bis 14. Juni veranstaltet der Verein „Latücht – Film und Medien e.V.“ dieses Medienfest zum 29. Mal.
„Wir freuen uns auf vielfältige Medienwerke, seien es Videos, Podcasts oder andere Formate, die das kreative Potenzial und die Fantasie junger Talente widerspiegeln“, so Holm-Henning Freier vom Vorstand des Vereins. Es ist eine wunderbare Gelegenheit für Einzelbewerber, Medienwerkstätten, Kita- sowie Hortgruppen oder Klassen, ihre medienbasierten Werke einem breiten Publikum zu präsentieren und sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen.