Weltgebetstag im vergangenen Jahr im Wesenberger Pfarrhaus.
Anlässlich des Weltgebetstages wird am 6. März um 17 Uhr im Pfarrhaus Wesenberg ein Gottesdienst gefeiert. In diesem Jahr dreht sich alles um Nigeria, wie mir Doreen Helms schreibt, die schon im 15. Jahr im Vorbereitungsteam in Wesenberg ist und den Gebetstag in der Woblitzstadt leiten wird. „Die Feier verbindet uns mit Menschen auf der ganzen Welt im Gebet und im gemeinsamen Tun.“
Jedes Jahr stellt sich nach den Weihnachtsfeiertagen die salopp formulierte Frage: „Wann fliegt der Weihnachtsbaum raus?“ Für viele Menschen gilt der 6. Januar als Stichtag: An Epiphanias, dem Fest der Erscheinung des Herrn – auch bekannt als Dreikönigstag –, verlassen Tanne und Weihnachtsschmuck die gute Stube. An diesem Tag sind vielerorts die Sternsinger unterwegs. Doch ist das wirklich der Moment, dem Baum den Abschied zu geben?
Manche plädieren dafür, noch etwas Geduld zu haben – etwa bis zum 13. Januar. Denn seit einer Kampagne eines großen Möbelhauses ist auch hierzulande bekannt, dass in Schweden am Tag des heiligen Knut der Weihnachtsbaum traditionell aus dem Fenster geworfen und anschließend oft bei einem Fest verbrannt wird.
Liturgisch betrachtet 40 Tage
Doch auch das Knutfest markiert nicht das eigentliche Ende der Weihnachtszeit, wie aus einer Pressemitteilung des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Mecklenburg und des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises hervorgeht. Liturgisch betrachtet dauert der Weihnachtsfestkreis nämlich 40 Tage – bis zum 2. Februar. An diesem Tag wird das Fest der Darstellung Jesu im Tempel gefeiert, weithin bekannt als Mariä Lichtmess. Bis dahin kann der geschmückte Christbaum getrost stehen bleiben. Gleiches gilt für weitere weihnachtliche Dekorationen wie Krippen oder Weihnachtspyramiden. Sie dürfen die Wohnung bis Anfang Februar schmücken und davon künden, dass Gott Mensch geworden ist – und zugleich helfen, Dunkelheit und Kälte der grauen Wintertage ein wenig zu vertreiben.
Übrigens verhält es sich mit dem Osterschmuck ganz ähnlich: Er wird traditionell nicht schon in der Passionszeit aufgehängt, sondern erst in der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag enthüllt. Anschließend darf er bis zum Ende der Osterzeit an Pfingsten ganze 50 Tage lang Kirchen, Wohnungen und Gärten zieren.
In den Kirchengemeinden Lärz/Schwarz, Mirow, Wesenberg und Schillersdorf treten mit dem neuen Jahr Veränderungen in Kraft. Ab dem 1. Januar bilden die drei Kirchengemeinden einen gemeinsamen Pfarrsprengel. In den Gemeinden arbeiten neben Pastorin Ulrike Kloss Mascha Liesche als gemeindepädagogische Mitarbeiterin in Ausbildung, Takahiro Yamauchi als Kirchenmusiker und Anja Schnuchel als Verwaltungsmitarbeiterin. Die drei Kirchengemeinden werden weiterhin von ihren Kirchenältesten geleitet, haben ihre eigenen Kassen, bleiben jeweils selbstständige Kirchengemeinde und teilen sich miteinander das oben genannte Personal.
Einmal im Jahr haben Schüler und Schülerinnen der Religionskurse der Oberstufe die Möglichkeit, gemeinsam einen Gottesdienst in der Aula des Carolinums zu feiern und selbst zu gestalten. Unter Anleitung von Pastorin Cornelia Seidel entwickeln sie dazu ein Thema, Texte, ein kleines Theaterstück und wählen Musik aus. In diesem Jahr geht es um Gerechtigkeit.