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Henry Tesch (rechts) und Kämmerer Andreas Franz bei Absprachen mit der „Alten Feuerwehr“ im Hintergrund. Das Gebäude, hier die Rückseite ins Grüne, hat mittlerweile unter anderem Fenster und ein neues Dach erhalten.

Die äußerlich bereits verwandelte „Alte Feuerwehr“ in der Mirower Rotdornstraße wird Bürgerbegegnungszentrum (BBZ) und nimmt die nächste Hürde. „Die Stadt Mirow wird mit der Modernisierung der Räumlichkeiten u.a. durch den Einbau einer Heizungsanlage und den Umbau der Elektrotechnik eine ganzjährige Nutzung des ehemaligen Feuerwehrgebäudekomplexes und damit die Erhaltung und Wiederbelebung der Ortsmitte auf dem historischen Areal des Unteren Schlosses in Mirow für die Einwohnerinnen und Einwohner weiter voranbringen“, sagt Bürgermeister Henry Tesch. „Es ist uns gelungen, dafür eine Förderung von 300.000 Euro zu bekommen, kofinanziert von der europäischen Union sowie aus Mitteln in Zuständigkeit des Landes“, freut sich Henry Tesch. „Es war ein langer und arbeitsreicher Weg bis hierher. „Insofern ein Dankeschön an alle Unterstützer!“

Die „Alte Feuerwehr“ soll mit einer nachhaltigen Modernisierung und mit einer multifunktionalen Nutzung ein bekanntes sichtbares und neu erlebbares Wahrzeichen der Stadt werden. Die vorhandenen Räumlichkeiten im Bereich des Schlauchturmes und des ehemaligen Gerätehauses werden zu Funktionsräumen wie Lager und Küche umgebaut. Der Großraum erhält einen neuen Fußboden inclusive Heizung. Die Elektroanlage und Teile der Baukonstruktion werden aufgearbeitet bzw. erneuert. Die Heizungsanlage wird auf eine effektive Wärmepumpenheizung umgestellt. Die Beleuchtung erhält LED-Technik, um auch bei diesem Vorhaben zur CO2-Reduzierung beizutragen.

„Bereits in der Vergangenheit haben wir die ‚Alte Feuerwehr‘ im Zusammenhang mit dem Ensemble Unteres Schloss in einer ldeenwerkstatt für innovative und ökologische Umsetzung betrachtet. Das historische und zum Teil denkmalgeschützte Feuerwehrhaus wird sich als einzigartiges Bürgerbegegnungszentrum ‚Alte Feuerwehr‘ in Mirow etablieren. Bewohnerinnen und Bewohner, die Gäste der Stadt und unserer umliegenden Ortsteile, können es ganzjährig nutzen“, so Henry Tesch.

Geplante Kosten:            490.048,15 €
Zuschuss LEADER:         300.000,00 €
Eigenanteil Mirow:         190.048,15 €

Der Baubeginn soll im November diesen Jahres erfolgen, ist abschließend von Bauamtsleiter Thomas Reggentin zu erfahren. Durch die von den Mirower Buchhändlern Grit und Peter Schmitt angebotenen Kultur- und Literaturtage und zuletzt durch die umjubelte Aufführungsserie der in der Stadt ansässigen Kellerbühne FreiGespielt (Strelitzius berichtete) im vergangenen Jahr hatte sich die „Alte Feuerwehr“ bereits vor der Sanierung bestens als Begegnungsstätte empfohlen.