Schlagwörter

, ,

Der PSV Neustrelitz ist in der 2. Volleyball-Bundesliga Nord mit einem 3:0 (25:16, 25:21, 27:25) in die neue Spielzeit gestartet. Gegner im Heimspiel der Jungs von Coach Jonathan Kendrick Scott war der immer stärker werdende FC Schüttorf 09.

Die Begegnung war mit besonderer Spannung erwartet worden, da die Neustrelitzer kurzfristig wegen eines Unwetterschadens ihren angestammten Volleyball-Tempel, die Strelitzhalle am Glambecker See, gegen die wesentlich kleinere Halle der Bundespolizei an der Woldegker Chaussee tauschen mussten. Hier dürfen sie mit einer Ausnahmegenehmigung des Verbandes ihre Heimspiele bis auf Weiteres bestreiten (Strelitzius berichtete). Offensichtlich haben die Neustrelitzer Volleyballer den Umzug verkraftet, zumindest machte es heute Abend den Eindruck.

Das sieht auch PSV-Volleyballchef Patrick Scholz so. „Bei aller Sehnsucht nach einer Rückkehr in die Strelitzhalle sind wir erst einmal sehr zufrieden mit dem heutigen Ablauf, und das nicht nur, was das Ergebnis angeht. Unsere Mannschaft hinter der Mannschaft hat sich voll reingekniet und zumindest versucht, ein ähnliches Live-Erlebnis zu zaubern wie bislang an alter Adresse. Insgesamt konnte unser Team auf rund 250 es anfeuernde Zuschauer bauen. Damit haben wir die uns zur Verfügung stehende Kapazität voll ausgelastet“, so mein Blogpartner.

Trainiert wird allerdings nicht mehr in Neustrelitz, erfuhr ich auf Anfrage. Zweimal pro Woche in Berlin und einmal in Oranienburg bereitet sich unser Team auf die Punktspiele und die Pokalherausforderung vor. Insofern war die neue Halle in Neustrelitz auch für die Spieler eine Überraschung.

Und dann gibt es noch eine gute Nachricht: Der PSV Neustrelitz hat für seine Volleyball-Nachwuchsakademie die offizielle Anerkennung der Landesregierung als Einrichtung der Talenteförderung im Leistungssport erhalten. Die von Sportministerin Stefanie Drese unterzeichnete Urkunde wurde heute am Rand des Punktspiels überreicht.