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Bauen, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Politik, Verkehr

„Wir lassen jetzt nicht locker! Unseren Platz auf der Straße werden wir erst räumen, wenn unser Ziel erreicht ist, der erste Spatenstich zur Umgehungsstraße.“ Das hat der Vorstand der Mirower Bürgerinitiative (BI) vor der nächsten Demonstration am 2. Mai um 18 Uhr erklärt. „Unser Sprachrohr sind die Demonstration auf der Straße und die Politiker unseres Bundeslandes, die hinter uns stehen und bereit sind, uns zu unterstützen.“
Zugleich wolle sich die Bürgerinitiative schon jetzt nachhaltig für Mirows Stadtentwicklung einsetzen, wenn die Bundesstraße nicht mehr durch den Ort führt. In den Vorstand der BI sind kürzlich Christine Kittendorf und Kevin Lierow gewählt worden. Sie kandidieren bei den bevorstehenden Kommunalwahlen im Mai auch als Stadtvertreter auf der Liste der CDU.
Mirows Bürgermeister Henry Tesch (CDU) hatte bei der jüngsten Demonstration der BI Anfang April von einem strukturierten Dialog gesprochen, welcher mit den Verantwortlichen geführt werden soll. Mitte Mai wollen die Mirower mit Ministerium und Straßenbauamt erstmals an einem Tisch sitzen. Tesch äußerte sich zuversichtlich, dass der Termin zustande kommt (Strelitzius berichtete).
Der Vorstand der Bürgerinitiative ist auch bemüht, sich auf Bundesebene bemerkbar zu machen. Es sei erfreulich, dass der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg der Einladung zur nächsten Demonstration gefolgt ist. Rehberg ist Mitglied im Haushaltsausschuss und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur. Folgende Fragen hat die BI an den Politiker: Ist die Finanzierung der Umgehungsstraße weiterhin sicher? Gibt es die Möglichkeit eines Beschleunigungsverfahrens? Ist es möglich, dass beide Bauabschnitte verwaltungstechnisch voneinander getrennt werden, um einen zeitnahen ersten Spatenstich zu erreichen?
„Wir hoffen auf Antworten und konstruktive Gespräche“, so der Vorstand. Er danke besonders dem Bundestagsabgeordneten ebenso wie dem Landtagsabgeordneten Torsten Koplin von den Linken, Straßenbauamtsleiter Jens Krage und Bürgermeister Henry Tesch für die Hilfe. „Zudem hoffen wir, dass uns das neu gewählte Mirower Stadtparlament beim Erreichen unserer Ziele tatkräftig unterstützen wird.