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14 junge Sportlerinnen und Sportler des WSV Einheit Neustrelitz haben mit vier Trainern das traditionelle Skilager in Johanngeorgenstadt absolviert. Emmi hat mir ihre Tagebuchnotizen überlassen, in denen sie vom „Winterwunderland mit Sonnenbrand“ rund um die Sportbegegnungsstätte „Franz Mehring“ berichtet.

In drei Gruppen je nach Leistungsvermögen wurde nach dem Frühstück und der Planbesprechung zu Tagestouren aufgebrochen. Wer übrigens zu spät bei Tisch erschien, qualifizierte sich für Sondersporteinheiten, die sich laut Emmi „minütlich um zehn Liegestütze erhöhten“. „Der krasseste aller zur Verfügung stehendenden Berge mit zwölf Prozent Steigung brachte uns an unsere Grenzen“, so meine Korrespondentin weiter. „Wir waren überglücklich, als wir völlig platt oben ankamen. Diese Euphorie hielt aber nur kurz, denn wo ein Berg ist, sind die nächsten nicht weit.“ Zum Mittagessen wurde in Bauden eingekehrt, um die Energiespeicher wieder aufzufüllen.

An Tag 3 stand für die große Gruppe „die Horrortour“ über 42 Kilometer nach Mühlleithen an. Willi hat Emmi erzählt, dem Sensenmann auf der Strecke nur knapp entkommen zu sein. Traditionell findet am letzten Tag ein kleiner Ski-Wettkampf statt. Zunächst startet jeder im Einzel über 5 bzw. 7,5 Kilometer, und zum krönenden Abschluss wird der WSV-Biathlon-Staffel-Wettkampf über je 2,5 Kilometer mit Dosenwerfen ausgetragen.

In den Einzelrennen gewannen in den drei Gruppen Lewin, Emmi und Fritz. Beim Biathlon lief die Trainergruppe „Eiskönige“ außerhalb der Wertung allen davon. Das Team „Avocadosocke“ landete mit deutlichem Vorsprung auf Platz 1, gefolgt von den „Flotten Schneehasen“ und Team „Tahiti“.

Tags zuvor hatte es als Kontrastprogramm noch einen Staffel-Wettkampf in der Schwimmhalle von Johanngeorgenstadt gegeben. Als Gewinner stieg das Team um Trainer Andree Lawrenz aus dem Wasser.
Emmi vergisst nicht, sich bei allen zu bedanken, die das Skilager ermöglicht haben, „vor allem Dank an die, die uns vor Ort ausgehalten haben“.