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Foto: Steve Bey

Die Stadtvertretung Neustrelitz wird sich auf ihrer Sitzung am Donnerstag mit der Verkehrsbelastung in der Innenstadt beschäftigen. Kommen CDU und PuLS/FDP/Grüne mit ihrem Antrag durch, wird eine Tempo-30-Zone eingerichtet. Endlich, muss man sagen, denn das Thema ist so alt wie die Steinkohle, um es mal burschikos auszudrücken. Seit der Verlegung von gebrochenem Pflaster in der Bruchstraße und der Sassenstraße liegen der Stadt „eine erhebliche Anzahl von eindringlichen Lärmbeschwerden der Bewohnerinnen und Bewohner der betroffenen Straßen“ vor, heißt es in der Vorlage. Aber auch bei den anderen gepflasterten Straßen bestehe bei den Anwohnern „erheblicher Leidensdruck“.

Die Einreicher plädieren für eine schnellstmögliche Tempo-30-Zone auf allen innerhalb des von folgenden Straßen gebildeten Rings: Kreisel Semmelweisstraße/Zierker Straße – Semmelweisstraße – An der Promenade – Tiergartenstraße – Friedrich-Wilhelm-Straße – Louisenstraße – Mühlenstraße – Zierker Straße. Für denselben Bereich soll ebenfalls schnellstmöglich ein Durchfahrtsverbot für Lkw über 7,5 t eingerichtete werden, so dass nur noch reiner Liefer- bzw. Anliegerverkehr möglich ist. Außerdem soll die Straße „An der Promenade“ auf Tempo 30 begrenzt werden. Darüber hinaus soll eine Entscheidungsmatrix zur zukünftigen Wahl der Straßenbeläge entwickelt werden. So kann die in der Gesamtschau optimale Variante zur Umsetzung gelangen, ohne jeweils im Einzelfall neu diskutiert zu werden.

„Das Problem kann nicht aufgeschoben werden, sondern bedarf einer sofortigen Abhilfe“, heißt es abschließend ganz richtig. „Die Innenstadt soll und muss lebenswert bleiben – Städte sind für Menschen da!“ Die öffentliche Stadtvertretersitzung beginnt um 18 Uhr im Rathaus.