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Die Wasserschutzpolizei Waren ermittelt wegen des Schiffsunfalls.

Die Weihnachtsfeier, wenn es denn eine war, werden die 21 Passagiere nicht vergessen, deren Fahrgastschiff am späten Freitagabend auf der Binnenmüritz vor Waren auf eine Untiefe aufgelaufen ist. Die derzeitige Wassertiefe beträgt dort lediglich einen Meter. Mit eigener Maschinenkraft kam das Schiff einer einheimischen Reederei nicht wieder aus dem Flachwasserbereich heraus. Die Fahrgäste mussten durch ein anderes Schiff übernommen und in den Hafen gebracht werden.

Nach der Leichterung von Ballast und mit Unterstützung des zweiten Fahrgastschiffes kam das festgefahrene Wasserfahrzeug wieder frei und konnte die Fahrt in den Heimathafen fortsetzen. Die Ermittlungen zur Ursache des Schiffsunfalles werden durch die Beamten der Wasserschutzpolizei Waren geführt. Bis zur technischen Unbedenklichkeitsprüfung wurde der weitere Einsatz des Fahrgastschiffes untersagt. Außerdem wurde ein Bußgeldverfahren gegen den Verantwortlichen eingeleitet.