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In der zweiten Hälfte wurde Dmytro Pylypchuk eingewechselt. Er konnte das Ruder auch nicht herumreißen. Hinter ihm Djibril N’Diaye, heute wenig gefährlich.

Von einer wohlverdienten Pause über den Jahreswechsel kann man bei den Oberligisten der TSG Neustrelitz nicht sprechen. In einem schwachen Spiel haben sie sich am Freitagabend bei strömendem Regen im heimischen Parkstadion vom SV Altlüdersdorf mit 0:1 (0:0) getrennt. Damt setzt sich der Negativtrend fort. Einzig TSG-Keeper Felix Junghan verdiente sich Bestnoten, der mit gleich drei Glanzparaden in der ersten Halbzeit einen frühen Rückstand verhindert hatte und irgendwann auch deutliche Worte an seine Vorderleute fand. Bei dem Gegentreffer in der 79. Minute war er machtlos, wieder hatte die Defensive versagt.

Kapitän Filip Luksik hämmert einen Freistoß über die Mauer und den Kasten.

Auch nach vorn ging nicht viel bei den Platzherren. Torgefährliche Situationen waren Mangelware. Kapitän Filip Luksik hämmerte in der 36. Minute eine Flanke volley gegen die Latte, der Schiedsrichter will ihn ohnehin im Abseits gesehen haben. Hannes Toebe fehlte eingangs der zweiten 45 Minuten die Cleverness, als er durchgebrochen war und den Altlüdersdorfer Schlussmann nicht überwinden konnte. Zwei Freistöße in der zweiten Halbzeit von der Strafraumgrenze wurden kläglich vergeben. Der Rest ist Schweigen,

„Ich bin enttäuscht, das war viel zu wenig, was die Mannschaft gezeigt hat“, sagte mir Coach Tomasz Grezgorczyk nach der Partie. „Nervös, unkonzentriert, ständige unnötige Ballverluste, auch bei den erfahrenen Spielern, so können wir nicht gewinnen.“ TSG-Sprecher Stephan Neubauer verabschiedete die Zuschauer, die wegen des miesen Wetters heute alle unter dem Tribünendach sitzen durften, mit einem „Es gibt viel zu tun, wir arbeiten daran“. Trainingsauftakt ist am 16. Januar, das nächste Punktspiel ist für den 24. Februar bei Lichtenberg 47 angesetzt.