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Im Neustrelitzer Borwinheim ist heute für Mecklenburg-Vorpommern, traditionell am 1. Advent, die bundesweite Aktion des evangelischen Hilfswerkes „Brot für die Welt“ eröffnet worden. Sie findet zum 60. Mal statt. Der Schweriner Bischof Andreas von Maltzahn warb in seiner Predigt dafür, mehr für Gerechtigkeit zu tun.

Rajko Lippert, Vorsitzender des Vereins Kulturgut Mecklenburg-Strelitz, hatte im Vorfeld in einem Schreiben an den gastgebenden Pastor der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Strelitzer Land, Christoph Feldkamp, an den Mitbegründer von „Brot für die Welt“ Christian Berg (1908 bis 1990) erinnert. Dieser wurde in Wesenberg als Sohn des damaligen Bürgermeisters Hans Berg, Initiator der Neustrelitz-Mirower Bahn und später Anwalt in Neustrelitz, geboren. Bereits unter den Taufpaten von Christian Berg war ein Missionar in Indien, vermutlich sei Bergs Weg vorgezeichnet gewesen, der Schüler des Gymnasiums Carolinum in Neustrelitz war.

„Es gibt also eine direkte Verbindung zwischen der Aktion ‚Brot für die Welt‘ und unserer Mecklenburg-Strelitzer Region“, so Rajko Lippert. Das sei vielen Menschen hierzulande vermutlich gar nicht bekannt.