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Andrea Binkowski und Schulleiter Henry Tesch wünschen den CaroAces alles Gute für die Wettkämpfe. 

Für die CaroAces des Neustrelitzer Gymnasiums Carolinum wird es wieder ernst. Sie starten am kommenden Freitag in Brandenburg beim Regionalfinale, wie mir Anna Krajewski mitteilt. Sie wird in dieser Saison meine Blogpartnerin sein, wenn es darum geht, die jungen Roboteringenieure in der First Lego League auf einem hoffentlich weiten Weg journalistisch zu begleiten. Am heutigen Mittwoch sind die CaroAces von der Vorstandsvorsitzenden der das Team unterstützenden Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, Andrea Binkowski, besucht worden. Sie wünschte den jungen Leuten maximale Wettkampferfolge.    

Im Audimax der Technischen Hochschule in Brandenburg treffen die Neustrelitzer als einzige Vertreter Mecklenburg-Vorpommerns auf elf Teams aus dem Land Brandenburg und aus Berlin. In den nächsten Wochen werden insgesamt 1000 Mannschaften bei 78 Regionalwettbewerben in sieben europäischen Ländern antreten. Das diesjährige Thema lautet „INTO ORBIT – Leben und Reisen im Weltraum“. Die Teams planen, bauen und programmieren einen autonom agierenden Roboter auf Basis von LEGO-Mindstorms, der vorgegebene Aufgaben auf einem speziellen Spielfeld lösen muss. Zudem forschen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam an einem selbstgewählten Thema, welches sich aus dem Saisonthema ableiten lässt. Ziel des Forschungsauftrags ist es, eine innovative Lösung zu entwickeln. Die CaroAces beispielsweise beschäftigen sich mit den gefährlichen Außeneinsätzen der Astronauten, verriet mir Anna. Da könnte ein Roboter den Raumfahrern wertvolle Hilfe leisten.

Zu den Regionalwettbewerben präsentieren die Jugendlichen ihre Ergebnisse vor einer Fachjury und sammeln Punkte in den Kategorien Robot-Game, Roboterdesign, Forschungsauftrag und Teamwork. Die besten Vertretungen qualifizieren sich für eines der acht Semi Finals, welche vom 20. Januar bis 16. Februar 2019 stattfinden. Anschließend messen sich die Gewinner der Semi Finals beim Finale am 29. und 30. März 2019 in Bregenz, wobei die Besten aus Zentraleuropa am Ende der Saison bei einer Weltmeisterschaft ihr Können unter Beweis stellen können.

In der zurückliegenden Saison hatten sich die CaroAces bis zum Weltchampionat in Detroit durchgekämpft und von dort einen zweiten und einen dritten Platz mit nach Hause gebracht (Strelitzius berichtete). Das war vor ihnen noch keinem Team der CaroAces gelungen. Die Latte hängt also hoch für die Nachfolger.