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Ein Lkw-Fahrer ist am Dienstagabend in Neubrandenburg offensichtlich stark alkoholisiert unterwegs gewesen. Die Polizei stoppte ihn nach einem Bürgerhinweis auf dem Friedrich-Engels-Ring. Bei der Kontrolle des Mannes stellten die Beamten deutlichen Atemalkoholgeruch fest. Zudem hatte der 64-Jährige eine stark verwaschene Aussprache und schwankte so heftig, dass er fast auf die Straße fiel.

Trotz mehrfacher Versuche und einer genauen Erklärung der Verfahrensweise des Atemalkoholtestes gelang es dem Fahrer nicht, das Gerät so zu beatmen, dass ein Wert feststellbar war. Aus diesem Grund wurden eine Blutprobenentnahme im Neubrandenburger Klinikum durchgeführt, sowie der Fahrzeugschlüssel und auch der Führerschein sichergestellt. Der Mann zeigte lautstark und aggressiv seinen Unmut über die polizeilichen Maßnahmen.

Auch die Belehrung, dass er nun kein Fahrzeug mehr im öffentlichen Straßenverkehr führen darf, konnte er zunächst nicht verstehen. Er fragte sogar nach, ob das auch für Pkw gilt. Die Beamten machten deutlich, dass er nun keine maschinenbetriebenen Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr mehr führen darf, da er nicht im Besitz eines Führerscheines ist.

Es wurde Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr erstattet. Das Ergebnis der Blutprobe wird in ca. vier bis sechs Wochen bei den Ermittlern im Kriminalkommissariat Neubrandenburg eintreffen. Der Lkw mit Anhänger wurde durch ein Abschleppunternehmen auf einen nahegelegenen Parkplatz umgesetzt.