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Helmut Borth (Jahrgang 1960), freiberuflicher Journalist und Buchautor,  wird am 5. Dezember um 19.30 Uhr im Neubrandenburger Stadtarchiv am Marktplatz 1 (Eingang Darrenstraße) sein neues Buch „Belvedere“ vorstellen. Druckfrisch ist es mir mit seinen Ansichten, Aussichten, Einsichten eben ins Haus gekommen, und gern widme ich ihm schon aus alter Verbundenheit zum Autor ein paar Zeilen.

Erster Eindruck: gediegen. Da schlägt das Herz des Bibliophilen gleich höher. Zweiter Eindruck beim Blättern: Was das Cover verspricht, ist reich bebildert auch drin. Das sind so die Bücher, die ich mir gern quer ins Regal stelle, um mich mit einem Blick darauf zu freuen. Apropos Bilder: Platz für das ganz eigene Lieblingsfoto vom „Belvedere“ ist auf der letzten Seite auch noch. 

Mit dem „Belvedere“ wendet sich der gebürtige Neubrandenburger Borth einem Bauwerk zu, das mit seinem unvergleichlichen Ausblick über den Tollensesee in der Region und als Eheschließungsstätte deutschlandweit einen hohen Bekanntheitsgrad hat. Insofern muss sich Borths Buch daran messen lassen, ob es seinen Lesern tatsächlich neue Informationen zu bieten hat. Was meine Wenigkeit angeht, immerhin bin ich auch schon ein Vierteljahrhundert Mecklenburg-Strelitzer, so kann ich das rückhaltlos bejahen.

Der Autor hat zu dem „Stück Neubrandenburger Tafelsilbers“ viel Geschichte und viele Geschichten ausgegraben, die die Lektüre des Buches zum Vergnügen machen. Er räumt auch mit dem einen oder anderen Märchen auf, das sich um das tempelähnliche Gebäude rankt.  1822/23 wurde es auf Wunsch der Mecklenburg-Strelitzer Großherzogin Marie von Hofbaumeister Friedrich Wilhelm Buttel als fürstliches Sommerlusthaus errichtet. Davor hatte es ein erstes „Belvedere“ gegeben, 1775 im Fachwerkstil errichtet, zwanzig Jahre später wieder abgerissen und in der Neubrandenburger Innenstadt erneut aufgebaut… 

Jede Menge mehr Historie bietet die 100 Seiten starke Edition. „Belvedere“ ist im Verlag BoD Books on Demand Norderstedt erschienen. Helmut Borth vertreibt sein Buch unter anderem über den auf der Webseite seines Medien- und PR-Büros Meckpress integrierten Shop. Natürlich ist es auch bei Amazon zu haben. Lokalpatrioten kaufen es vielleicht besser bei Hugendubel in der Viertorestadt oder bei Semdoc in Neubrandenburg. Wer am 5. Dezember zur Buchpremiere verhindert ist, der lenkt eventuell bereits am 2. Dezember seine Schritte zum Weihnachtsmarkt nach Woggersin. Und findet dort Helmut Borth samt „Belvedere“. Das Buch ist bestimmt auch etwas für den Gabentisch…

www.meckpress.de