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Neuhof am Wanzkaer See hat einen echten Hingucker bekommen. Das in malerischer Landschaft gelegene 100-Seelen-Dorf in der Gemeinde Blankensee nahe Neustrelitz begeistert neuerdings mitten im Ort durch ein Wohnobjekt, wie man es weit und breit erst einmal finden muss. Zu danken ist dies den Neuhofer Eheleuten Bine und Maik Zellermann, die hier in eine 1881 errichtete baufällige Feldsteinscheune vier exklusive Mietswohnungen mit Terrassen bzw. Balkonen gezaubert haben. Nicht genug damit, ist auch das weitläufige, direkt an einem Teich gelegene Grundstück in einen mehr als vorzeigbaren Zustand versetzt worden. „Schöner wohnen“, hier füllt sich der Slogan mit Inhalt.

„Vor rund zehn Jahren haben wir die Immobilie mit der einsturzgefährdeten Scheune erworben“, erzählt mir Maik Zellermann. „Wir waren uns einig, dass das im Dorfzentrum gelegene Areal nicht länger ein Schandfleck sein soll.“ Allerdings hätten sich die Verhandlungen mit der Denkmalschutzbehörde als schwierig und zeitaufwändig erwiesen. „Letztlich haben wir aber einen tollen Kompromiss erzielt“, so der Bauherr. 

Die mit Mitteln des Dorferneuerungsprogramms geförderten Bauarbeiten haben rund anderthalb Jahre gedauert. Auch an Carport, Schuppenanlage und zusätzliche Stellplätze ist gedacht worden. Ausschließlich Firmen aus Neustrelitz haben das spektakuläre Projekt umgesetzt, das von der in der Residenzstadt ansässigen Architektin Kerstin Heller betreut wurde. Unter den „sehr engagierten“ Bauleuten möchte Maik Zellermann die der Firma Bernd Werdermann hervorheben. Strelitzius findet, dass sich das Unternehmen mit dem Rohbau und vor allem der akribisch gestalteten Fassade geradezu ein Denkmal gesetzt hat.      

Inzwischen sind die ersten Mieter eingezogen bzw. eben dabei, sich in ihren neuen vier Wänden häuslich einzurichten. Die größte Wohnung in der Scheune (vier Räume, 124 Quadratmeter) ist übrigens samt Ausblick unten noch im Angebot. Interessenten können sich an die Walde Hausverwaltung in Neustrelitz wenden. www.walde.de