Schlagwörter

, , ,

Das neueste Antennensystem des DLR Neustrelitz ist 2016 in Betrieb genommen worden.

In Neustrelitz wird im nächsten Jahr ein neues Institut des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) für Beobachtung und Vorhersage des Weltraumwetters (IMPC) entstehen. Der Bund unterstützt dieses mit jährlich sechs Millionen Euro, wie der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Eckhardt Rehberg, anlässlich der Beratungen zum Bundeshaushalt 2019 mitteilt. Für die Einrichtung des IMPC mit anfänglich ca. 30 Mitarbeitern wird eine Anfangsinvestition von ca. zehn Millionen Euro benötigt, die vom Land Mecklenburg-Vorpommern bereitgestellt werden muss.

Eckhardt Rehberg

Das neu einzurichtende Institut wird die wissenschaftlichen Arbeiten am Standort Neustrelitz komplementieren und erstmalig die Entwicklung und Bereitstellung eines voll operationellen Weltraumwetterdienstes gewährleisten. Mit diesem Weltraumwetterdienst wird eine Schnittstelle zu relevanten Nutzergruppen (z.B. Deutscher Wetterdienst) geschaffen. Mittels Echtzeitdaten erhalten verschiedene Bedarfsträger Weltraumwetterdaten und Prognosen, um eine zuverlässige Nutzung von Kommunikations-, Navigations- und Erdobservationssystemen zu gewährleisten, so Rehberg.

Der Haushaltsausschuss hat in der gestrigen Bereinigungssitzung zusätzlich Mittel für den Aufbau von fünf neuen DLR-Instituten an den Standorten Hannover, Ulm, Oberpfaffenhofen, Rhein-Sieg-Kreis und Cottbus/Zittau/Görlitz sowie für die Übernahme des Regionalflughafens Cochstedt durch das DLR beschlossen. Mit der abschließenden Beratung des Etats des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie steht damit auch die Neugründung des DLR-Instituts zur Beobachtung und Vorhersage des Weltraumwetters in Neustrelitz fest. Das neue DLR-Institut in Neustrelitz war bereits Bestandteil des Regierungsentwurfs zum Haushalt 2019.