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Als am Sonnabendmorgen die Sirene in Wesenberg heulte und die Kameraden zum Einsatz rief (Strelitzius berichtete), gab es zeitgleich auch an allen anderen Feuerwehrstandorten der Kleinseenplatte Alarm. Der Amtsalarm, der bei sogenannten Flächenlagen wie beispielsweise größeren Waldbränden ausgelöst wird, war das Überbleibsel einer eigentlich geplanten amtsweiten Feuerwehrübung mit rund 100 Einsatzkräften, die in Johannesruh zwischen Wesenberg und Wustrow stattfinden sollte. Wie mir Amtswehrführerin Anke Krüger heute Morgen sagte, hatte die Feuerwehr da aber die Rechnung ohne den Landkreis gemacht.

Der zog zugesagtes zusätzliches Schlauchmaterial unmittelbar vor der Übung wieder ab, weil er plötzlich die eigene Einsatzbereitschaft gefährdet sah. „Es spricht für die Improvisationsfähigkeit unserer Feuerwehren in der Kleinseenplatte, dass statt eines Ausfalls am Ende des Tages doch noch ein Plus dabei herausgekommen ist“, so Anke Krüger.

So hatten nicht nur die Wesenberger Kameraden, wie berichtet, am gestrigen Sonnabend mit den Wustrower Feuerwehrleuten Einsatzszenarien trainiert, sondern auch die Prieperter mit den Strasenern und die Mirower mit den Kameraden aus Qualzow und Fleeth. Ein Übungsschwerpunkt war die Wassergasse, die wie ein Riegel gegen die Ausbreitung von Waldbränden eingesetzt wird. Auch Einsätze unter Atemschutz standen auf dem Programm.

Die Auswertung der Alarmierung und der Übungen läuft noch. Von den Wehrführern aus Wesenberg und Wustrow, Robert Bartz und Steffen Franz, hat mir der Wesenberger Feuerwehrsprecher Thomas Junge schon eine positive Einschätzung mitgeteilt. Auch in Zukunft soll eng in der Ausbildung und bei Übungen zusammengearbeitet werden.