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Der Mann des Tages: Verteidiger Macej Liskiewicz. Foto: M. Schütt

Jubel im Neustrelitzer Parkstadion: Durch ein Tor von Maciej Liskiewicz in der 44. Minute holen sich die Oberligisten der TSG Neustrelitz gegen den SC Staaken 1919 weitere drei Punkte. Nach einer Ecke von Jupp Tilly Sielaff erwischte der hochaufgeschossene Innenverteidiger den Ball goldrichtig mit dem Kopf. Die letzten 17 Minuten mit Nachspielzeit mussten die Platzherren erneut in Unterzahl auskommen, diesmal sah Dennis Wissutschek in der 77. Minute Gelb-Rot. Mit 13 Zählern liegt jetzt die Elf von Coach Tomasz Grzegorczyk auf Platz 3 der Tabelle hinter Lichtenberg 47 und dem Greifswalder FC.

Cotrainer Robert Gerhardt konnte mir von keinem schönen Spiel für die Zuschauer berichten, aber die Mannschaft habe wieder viel Leidenschaft gezeigt, sich richtig reingehängt und jeden Zweikampf angenommen. In der zweiten Halbzeit hätte die TSG das zweite und dritte Tor schießen müssen, allein, die Chancen wurden liegengelassen. Aber was am Ende zähle, seien die drei Punkte.

Mein Blogpartner würdigte die ausdrücklich die Defensivabteilung der TSG, die bis auf einen Pfostenschuss keine Chance der Gäste zugelassen habe. Ein ruhiger Tag diesmal für Keeper Felix Junghan. An der Offensive sei weiter zu arbeiten. „Wir müssen einfach früher Treffer nachlegen, damit wir nicht immer zittern müssen. In diesem Zusammenhang gilt es, unsere Konter besser auszuspielen.“

Am kommenden Sonntag steht die TSG Neustrelitz vor einer weiteren lösbaren Aufgabe. Sie spielt beim Tabellenvorletzten Lok Stendal. Aber Achtung: Robert Gerhardt hat dieser Tage schon mal gegenüber Strelitzius auf die Gefährlichkeit angeschlagener Boxer hingewiesen.