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Andreas Butzki, Manuela Schwesig und das Neustrelitzer SPD-Urgestein Dieter Zscheischler (von links) 2016 im Slawendorf. Die jetzige Landesmutter war seinerzeit noch Bundesfamilienministerin. Foto: SPD

Ein nachträgliches Geburtsgageschenk von 50 000 Euro bekommt nicht jeder. Das Slawendorf Neustrelitz hat vor zwei Tagen sein 20-jähriges Bestehen gefeiert. Tags darauf, also am gestrigen Donnerstag, hat der Finanzausschuss des Landtages aus dem sogenannten Strategiefonds die genannte Summe für dringend notwendigen Instandsetzungsarbeiten auf dem Areal am Zierker See locker gemacht. Darüber informiert der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Butzki, seit vielen Jahren dem Slawendorf verbunden, der sich nach eigener Aussage in Schwerin für die Zuwendung  eingesetzt hat. Damit sei zugleich anerkannt  dass das von der Ipse getragene Slawendorf einen besonderen Stellenwert als Stätte der  Naherholung, der Bildung sowie als touristische Attraktion hat.

Instandsetzungsarbeiten betreffen die Gebäude, die Einfriedung und den Aussichtsturm. Die Gebäude und Anlagen wurden vorwiegend in traditioneller Bauweise errichtet. Nachdem in den vergangenen Jahren die permanent notwendigen kleineren Reparaturarbeiten in Eigenregie und immer in Abhängigkeit von den Kenntnissen und Fähigkeiten der Mitarbeiter durchgeführt werden mussten, sind die meisten Gebäude und Anlagen nach fast 20 Jahren in einem Zustand, der eine umfangreichere Instandsetzung durch Fachfirmen erfordert. Außerdem müssen  Sicherheitseinrichtungen an aktuelle Bauvorschriften angepasst werden. Mit dem noch 2018 bereitgestellten Geld können diese Arbeiten in Auftrag gegeben werden.