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Stückauswahl im Grünen: Roland Tuma, Monika Meyer, Katrin Müller, Martina Wenk, Marlies Kahl, Gerhard Möhl und Hannjörg Guhl (von links). Es fehlten an diesem Abend Holger Bednarz und Martina Buchert.

Die Tickets für das Schmidt Theater in Hamburg sind gebucht, freut sich André Gross.

Was machen eigentlich die Mimen der Kellerbühne FreiGespielt? Nach ihrem großen Erfolg mit der Komödie „Kurhotel Waldfrieden“ im Mirower Familienzentrum (Strelitzius berichtete) und nachfolgendem strapaziösen Bühnenabbau haben sie es vorübergehend etwas ruhiger angehen lassen. Die ersten Zusammenkünfte haben aber schon wieder stattgefunden, im Mittelpunkt natürlich die Stückplanung für das kommende Jahr. Dabei könnten die Schauspieltruppe unter Umständen die Kollegen vom Schmidt Theater Hamburg inspirieren.

Die Reeperbahn-Bühne hat im Juni und Juli das abgedrehte MUHsical „Käthe holt die Kuh vom Eis“ zu bieten. Aus Geldnot bietet Bäuerin Käthe ihren heruntergewirtschafteten Hof als Erholungsort für gestresste Großstädter an. Wir blicken zurück: Bei den FreiGespielte kehrte Bäuerin Rosaline nach erfolgreicher Kur am Ende mit frischgeangeltem Verlobten in die Landwirtschaft zurück. Lässt sich eine Fortsetzung stricken?

Auf jeden Fall werden die FreiGespielten im Juni in Hamburg sein und mit Käthe die Kuh vom Eis holen. Mal sehen, was geht, gesungen wurde ja bei ihnen auch schon in gleich mehreren Inszenierungen. Die Tickets sind gebucht. Ansonsten wäre da auch noch das Stück mit der heruntergewirtschafteten Kneipe, die zum Gourmet-Tempel werden soll, oder das mit den drei Pantoffelhelden… Die Stoffe gehen der aus der Geburtshöhle „Ritterkeller“ auf der Schlossinsel  aufgestiegenen Kellerbühne, deren Fans inzwischen aus der ganzen Region anreisen, mit Sicherheit nicht aus. Welche Entscheidung für die kommende Spielzeit gefallen ist, kann demnächst hier erfahren werden.

Roland Tuma und Monika Meyer: Wer die Wahl hat, hat die Qual.