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Ein Jahr nach dem Tod von Herbert Schwarz wird in Neustrelitz eine Fassung der von ihm bewunderten „Schachnovelle“ von Stefan Zweig aufgeführt. Foto: Anke Goetsch

Die „Schachnovelle“ von Stefan Zweig gehört zu den Meisterwerken der
Literatur des 20. Jahrhunderts. Sprachlich wie inhaltlich stellt sie
eine einmalige Auseinandersetzung mit dem damals gegenwärtigen
Nationalsozialismus und dem Judenhass dar. Es war in den vergangenen
Jahren immer der Wunsch von Herbert Schwarz, dem leidenschaftlichen
Germanisten, ehemaligen stellvertretenden Schulleiter des Gymnasiums Carolinum und  Ehrenvorsitzenden des Hans-Fallada-Klubs Neustrelitz, noch einmal für einen Jahrestag der Bücherverbrennung von 1933 die „Schachnovelle“ von Stefan Zweig zu bearbeiten, wie mir mein Blogfreund Johannes Groh mitteilt.

Ein Jahr nach dem Tod von Herbert Schwarz hat der bekannte Schauspieler Peer Jäger zusammen mit Johannes Stelzhammer und Johannes Groh diese Idee aufgegriffen und eine gekürzte, sogenannte Strichfassung erarbeitet. „Das allein stellt schon eine besondere Herausforderung dar, gibt der brillante Autor Zweig doch eigentlich keine Gelegenheit Worte wegzulassen“, so Johannes Groh

Der Hans-Fallada-Klub lädt zu diesem literarisch-musikalischen
Programm am Mittwoch, den 9. Mai, dem Vorabend des 85. Jahrestages der Bücherverbrennung, um 19.30 Uhr, ins Kulturquartier Neustrelitz ein. Peer Jäger und Johannes Stelzhammer teilen sich den Text, Johannes Groh gibt mit seinem Cello den musikalischen Rahmen für die Lesung. Karten sind nur an der Abendkasse erhältlich.