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Handy und Überholen sind Schwerpunkte der themenorientierten Verkehrskontrollen im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg im November. Seit dem 19. Oktober ist die Handybenutzung für Verkehrsteilnehmer teurer. Kraftfahrzeugführer müssen anstatt 60 Euro künftig mindestens 100 Euro zahlen. Zudem gibt es mindestens einen Punkt. Auch Radfahrer müssen in Zukunft tiefer in die Tasche greifen: Werden sie mit Handy am Ohr beim Fahren erwischt, gibt es ein Verwarngeld von 55 Euro, also 30 Eurfo mehr als vor dem 19. Oktober.

Das Handyverbot im Straßenverkehr ist in den vergangenen Jahren immer wichtiger  und deshalb seit 2015 im Rahmen der themenorientierten Verkehrskontrollen ein fester Bestandteil geworden. Vielen Verkehrsteilnehmern ist die Gefahr der Handynutzung am Steuer gar nicht bewusst – dabei steigert sie das Unfallrisiko um das Zwei- bis Fünffache. Wer zum Beispiel bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h nur zwei Sekunden abgelenkt ist, ist knapp 45 Meter im „Blindflug“ unterwegs.

In allen drei Landkreisen sind im Rahmen der Auftaktveranstaltung am heutigen Tag etwa 150 Polizeibeamte an mindestens 35 stationären und mobilen Kontrollstellen im Einsatz. Im gesamten Monat November werden in den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen Verkehrskontrollen und Präventionsveranstaltungen durchgeführt.