Schlagwörter

, ,

Cotrainer Robert Gerhardt

Natürlich wäre der TSG Neustrelitz zu wünschen, dass bei ihr im morgigen Heimspiel der Knoten endlich platzt. Allerdings braucht es inzwischen eine gehörige Portion Optimismus, um ausgerechnet gegen die Lok aus Leipzig daran zu glauben. Die Sachsen sind bitteschön Tabellenvierter und haben jüngst die Oberlausitzer nach allen Regeln der Kunst mit 3:0 weggeputzt. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, und wahre Fans halten in guten wie in schlechten Zeiten zu ihrer Mannschaft. Insofern bleibt zu hoffen, dass morgen Abend nicht mehr Lok-Anhänger als einheimische Fußballfreunde im Parkstadion sind.

Ich habe wie gewohnt mit TSG-Cotrainer Robert Gerhardt gesprochen. „Mit der Lage können und wollen die Mannschaft und das Trainerteam nicht zufrieden sein. Wenn allerdings von uns jetzt erwartet wird, dass wir auf die Mannschaft draufhauen, dann werden wir das nicht tun. Und Interna tragen wir auch nicht in die Öffentlichkeit.“ Ob Robert Gerhardt damit auf die Indiskretion im Zusammenhang mit einem eigentlich vertraulichen Gespräch zwischen Trainer Achim Hollerieth und der Vereinsführung in dieser Woche anspielte, blieb offen. Selbst TSG-Sprecher Stephan Neubauer hatte nach eigener Aussage davon aus der Zeitung erfahren.

Alles für die drei Punkte investieren

„Was wir natürlich morgen brauchen, ist jeden einzelnen Fan“, so mein Blogpartner Gerhardt weiter. „Nur gemeinsam kann man aus einer solchen Scheißsituation herauskommen. Die Jungs brauchen die Unterstützung von den Rängen im Rücken. Sie wissen, worauf es morgen ankommt, und werden alles investieren, um die drei Punkte im Parkstadion zu halten.“

Nicht gegen Lok dabei sein werden David Mihajlovic, der am Montag wieder ins Training einsteigen wird, und Kevin Kalinowski, der an einer Oberschenkelzerrung laboriert. Anstoß im Parkstadion ist um 19 Uhr, alles weitere am selben Abend bei Strelitzius im Blog.