Schlagwörter

, , , , ,

„Gegen Schleusernetzwerke – Der Einsatz im Mittelmeer“ ist das Thema eines Vortrags heute Abend um 18 Uhr im Neustrelitzer Kulturquartier über die Beteiligung der Bundesmarine an der „EUNAVFOR MED Operation Sophia“.

Seit Juni 2015 beteiligt sich Deutschland durchgehend an der „EUNAVFOR MED Operation Sophia“. Kernauftrag der Einheiten des Verbands ist, zur Aufklärung von Schleusernetzwerken auf der Zentralen Mittelmeerroute beizutragen. Sie dürfen dazu seit Beginn der Phase 2i des Einsatzes am 7. Oktober 2015 auf hoher See gegen Boote vorgehen, die von Schleppern genutzt werden. Die Soldaten haben außerdem tausende Menschen aus Seenot gerettet. Derzeit ist der Tender „Rhein“ dem EU-geführten Verband unterstellt. An Bord des Tenders ist ein Boarding-Team der Litauischen Armee eingesetzt. Die Operation ist nach einem somalischen Mädchen benannt, das am 24. August 2015 an Bord der Fregatte „Schleswig-Holstein“ zur Welt kam.

Frau Oberleutnant zur See Janine Pirrwitz vom Marinekommando in Rostock wird im Kulturquartier über die „Operation Sophia“ informieren. Sie wird dabei auch über ihre eigenen Einsatzerfahrungen berichten können, da sie bereits mehrfach im Rahmen der Operation eingesetzt worden ist. Der Eintritt ist frei.