Schlagwörter
Geschichte, Kommunales, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Stadtentwicklung, Verkehr
Der Neustrelitzer Stadtvertreter Erwin Hemke (Die Linke) hat seinen Antrag zurückgezogen, die offiziell namenlose Fläche auf dem Schlossberg nach der Stadtgründerin Herzogin-Dorothea-Sophie-Platz zu nennen. Die Idee war im Vorfeld unter anderem beim Residenzschlossverein auf wenig Gegenliebe gestoßen (Strelitzius berichtete). Das Areal habe sich als Schlossplatz eingebürgert, der auch auf einigen touristischen Karten auftauche. Mit der Umbenennung würde eine weitere Erinnerung an das ehemalige Stadtschloss getilgt, hieß es zur Begründung.
Auch die Fraktion der Linken selbst hatte den Antrag nicht unterstützt. Hemke verteilte dann am Donnerstagabend noch sein Positionspapier in der Stadtvertretung, ließ es aber dabei bewenden.
