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Alle möglichen Leute um mich herum fasten, um sich für die Weihnachtsvöllerei fit zu machen. Ich denke mal, wer zwischendurch indisch kocht, macht in diesen Wochen vor den Feiertagen auch nicht so viel verkehrt. Ich habe für heute ein Garnelen-Curry mit Kurkuma und Banane auf den Speiseplan gesetzt und bei der Zusammenstellung der Zutaten bewusst auf Butterschmalz und Sahne verzichtet. Statt dessen arbeite ich mit Culinesse und Cremefine, beides von Rama. Eines noch vorweg: Eigentlich wollten wir heute noch den Kaminofen anzünden. Hat sich nach dem Gericht erledigt, heizt gut durch.

Eine Zwiebel und drei Knoblauchzehen fein würfeln und in drei Esslöffeln der Flüssigmargarine anbraten. Zwei Esslöffel Mehl und je zwei Teelöffel Kurkuma und Curry darüberstäuben, kurz mitbraten. Mit einem Viertelliter Gemüsebrühe aufgießen und fünf Minuten köcheln lassen. Jetzt eine geschälte Banane zerquetschen und in die Sauce mischen. Eventuell einen Schluck Wasser zugeben, zu dick darf die Sauce nicht werden.  Fünf Esslöffel Cremefine zugießen. Salzmühle und Peffermühle drehen ergiebig ihre Runden, außerdem ein paar Spritzer Zitronensaft und ein fingernagelgroßes Stück feingehackten Ingwers zugeben.

Die aufgetauten und abgespülten Garnelen mit einem Stück Papier von der Küchenrolle gut abtrocknen, in die Sauce geben und drei bis vier Minuten mitkochen. Nach dem Anrichten in Schalen mit gehackter Petersilie betreuen. Dazu habe ich uns als Basis Basmatireis gegönnt. Auf der Suche nach „Guten Appetit“ auf Hindi bin ich nicht fündig geworden. In Indien beginnt man in der Regel wortlos zu essen. Also dann entgegen sonstigen Gewohnheiten an dieser Stelle ohne Worte…