Die Attacke meiner Blogfreundin Steffi aus Roggentin, ein bisschen Mode und Lifestyle in meinen Blog zu bringen, habe ich erfolgreich abgewehrt. Gegen den Hokkaido aus ihrem Garten habe ich mich aber nicht gesperrt und die erste Kürbissuppe dieses Jahres fabriziert. Um es vorauszuschicken, wir mögen es scharf, also meine Holde und ich. Die Schale geht mit ins Essen, schadhafte Stellen werden vorher ausgeschnitten.
In einen richtig großen Topf 800 Gramm Kürbis, eine grüne und eine rote Paprika, drei Kartoffeln und zwei Zwiebeln würfeln. Dann noch das Weiße einer Stange Porré in Ringe schneiden und eine rote Chilischote ohne Kerne, gern auch getrocknet, zerbröseln. Das ganze Gemüse mit einem guten Esslöffel Öl anschwitzen. Dann 800 Milliliter Rindsbrühe dazu und eine Viertelstunde zugedeckt bei mäßiger Hitze kochen lassen.
In der Zwischenzeit Schinkenwürfel für die Garnitur in ein bisschen Olivenöl anbraten. Dann vier Kellen von der Suppe abnehmen und den Rest pürieren. Das Herausgeschöpfte geht retour, dazu kommen ein Schuss Weißwein und 250 Milliliter Sahne. Salz und Pfeffer gehören dazu und ein Teelöffel getrockneten Koreanders. Zum Schluss noch die Schinkenwürfel einstreuen.
Ich habe Brot dazu gegessen, die Holde nicht, die dafür aber mehr Suppe geschafft hat. Es lebe der Kürbis, irgendwie geht auf dem Tisch die Sonne auf. Der erste eigengepflanzte Rundling steht bei mir noch im Beet und wartet auf das nächste Rezept. Es kommt bestimmt. Bei den Chinesen ist übrigens das lautstarke Schlürfen der Suppe höchstes Kompliment für den Koch. Also, nur keine Zurückhaltung!
Birgit Sahr aus Leussow schreibt mir:
Hallo André, ich verputze gerade mal wieder ein Tellerchen, vielleicht auch ein nächstes, von der überaus leckeren Kürbissuppe nach deinem Rezept von Samstag. Wir sind absolut begeistert! Mach weiter so! Dabei meine ich aber nicht nur die Rezepte… Liebe Grüße