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Das hat das Tier seinerzeit ja gerade noch geschafft, wenn auch nur post mortem. 1989 ist ein Rehbock-Gehörn mit einer Goldmedaille ausgezeichnet und sein Träger aus einem Revier bei Altentreptow nachträglich zum stärksten Rehbock der DDR seines Jahrgangs ernannt worden. Kurz darauf ging der Arbeiter-und-Bauern-Staat bekanntlich unter.

Nun wird dem Rehbock im vereinigten Deutschland Ehre zuteil, wenn auch etliche Nummern kleiner. Das bemerkenswerte Gehörn ist Exponat des Monats im Warener Müritzeum und dort im Foyer zu bestaunen. Übrigens: Bereits 1969 fiel im anhaltinischen Roßlau ein Artgenosse, der bis 2013 als deutscher Rekordhalter geführt wurde. Inzwischen ist der aber abgelöst, wie ich im Internet recherchiert habe. Ein Jäger aus der Wolgaster Ecke hat aktuell den größten Bock geschossen.

Mehr über die Naturhistorischen Sammlungen Mecklenburg-Vorpommern im Müritzeum kann man bei den öffentlichen Führungen dienstags erfahren. Nächster Termin: 5. Juli um 11 Uhr.