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Nistkasten 118

Ich gehöre ja eher zu den gastfreundlichen Typen. Wenn aber meine Freundlichkeit seit nunmehr 19 Jahren ignoriert wird, dann ist mir das schon ein paar Klagezeilen in meinem Blog wert.

Alles begann, als mein handwerklich überaus begabter Freund Lutz zum neuen Haus einen Nistkasten aus feinster Birke schenkte und ihn auch gleich am gemeinsam dahinter errichteten Gartengeräte-Schuppen anbaute. Es bestand kein Zweifel, dass schon bald die Vögel Schlange stehen würden, um hier in bester Südlage Einzug zu halten und ihren Nachwuchs in die Welt zu bringen.

Aber Pustekuchen. Wohnungsbesichtigungen hat es inzwischen etliche gegeben, aber alle Piepmätze haben sich anderweitig entschieden. Erst habe ich es noch auf meinen Münsterländer Ricky geschoben, aber der weilt inzwischen auch schon etliche Jahre nicht mehr unter uns, und die Flugzone rund um das Vogelhaus ist frei wie die Heide nach dem Sieg gegen das damals geplante Bombodrom.

Igel, selbst Eidechsen fühlen sich wohl in meinem Garten. Und es kann doch nicht das Geheimnis sein, zwanzig Nistkästen darin aufzuhängen, damit einer angenommen wird. Die Methode verfolgt nämlich eine Kollegin von mir rund um das eben von ihr erworbene Eigenheim.

Solltet Ihr, liebe Blogfreunde, einen Rat geben können, ich wäre dankbar. Denn irgendwas mache ich wohl falsch.