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Nach der Winterpause geht es in der übernächsten Woche bei der Erschließung des ehemaligen Holzindustrie-Areals in Wesenberg weiter. Wie Investor Jörg Ullbrich (Anika Schuh) Strelitzius sagte, werden planmäßig die ersten gut 100 Meter der künftigen Wohngebietsstraße zwischen der Straße In den Wällen und dem Bahnübergang in Angriff genommen.

Zunächst erledigt Ullbrich seinen Part ab In den Wällen und hofft, dass die Stadt ihren kommunalen Anteil nahtlos anfügen kann. „Das wird von der Fördermittelsituation abhängen“, so Ullbrich. „Es wäre natürlich blöd, wenn wir den übrigen Teil der Straße später anflicken müssten, besser wäre, wir könnten das Straßenvorhaben in einem Zug erledigen.“ Bauausführende Firma ist das Neustrelitzer Unternehmen MMT.

Wie Ullbrich verriet, hat er inzwischen drei der insgesamt zehn Eigenheimstandorte zwischen Woblitz und Zühlensee verkauft. Die ersten Bauherren wollten bereits zu Weihnachten dieses Jahres eingezogen sein.

Ullbrich würde sich nach eigener Aussage in einem zweiten Schritt gern auch dem übrigen Teil der Holzindustrie zuwenden, deren Hinterlassenschaften dort noch immer im Boden ruhen. Schließlich fühle er sich nach seinem Umzug auf die Fischerei-Halbinsel als ein Wesenberger. „Es wäre schön, wenn ich da gemeinsam mit der Stadt etwas entwickeln könnte, sonst bleibt die Fläche noch 25 Jahre in dem Zustand. In seinen Vorstellungen sei er offen, aber die anschließende Bucht der Woblitz rufe regelrecht nach einer Marina. Auch ein Caravan-Stellplatz nach dem Vorbild des Neustrelitzer Hafens sei denkbar.

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